Komplementärtherapie – den Menschen ganzheitlich begleiten

Beschwerden wie Migräne, Kopfschmerzen, Schulter-Nacken-Beschwerden, Verspannungen, innere Unruhe, Erschöpfung oder vegetative Beschwerden können unseren Alltag und unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Oft richtet sich die Aufmerksamkeit zunächst auf das Symptom. In der KomplementärTherapie geht der Blick weiter: Wie geht es dem Menschen als Ganzes? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Körper, Wahrnehmung, Lebenssituation und Beschwerden? Und welche eigenen Ressourcen können gestärkt werden?

Genau hier setzt meine therapeutische Arbeit an.

KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom

Ich bin KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom mit den beiden Methoden Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie.

Die KomplementärTherapie ist ein Beruf der höheren Berufsbildung in der Schweiz. Das eidgenössische Diplom wird nach einer höheren Fachprüfung erworben und steht für eine fundierte und professionell geregelte Ausbildung.

Die KomplementärTherapie umfasst verschiedene anerkannte Methoden. Dazu gehören beispielsweise Craniosacral Therapie, Shiatsu, Kinesiologie, Atemtherapie, Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Mehr über das Berufsbild, die Grundlagen der KomplementärTherapie und die verschiedenen Methoden erfahren Sie bei der OdA KT – Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie.

Was ist das Ziel der KomplementärTherapie?

Als KomplementärTherapeutin sehe ich den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele, eingebettet in sein persönliches Umfeld.

Gemeinsam mit meinen Klientinnen und Klienten entwickle ich die Ziele für die Behandlung und begleite sie in ihrem individuellen therapeutischen Prozess.

Dabei geht es unter anderem darum, die Selbstregulation, Selbstwahrnehmung und Genesungskompetenz zu stärken und vorhandene Ressourcen wahrzunehmen, zu nutzen und zu aktivieren.

Für mich bedeutet Therapie deshalb nicht, einem Menschen eine fertige Lösung vorzugeben. Die Zusammenarbeit zwischen Therapeutin und Klientin oder Klient ist ein wichtiger Bestandteil des therapeutischen Prozesses.

Mein Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Entwicklung, Veränderung und Genesung auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene möglich werden können.

Mein Weg zur ganzheitlichen Körperarbeit

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin. Schon seit meiner Jugend beschäftige ich mich intensiv mit Gesundheit und Wohlbefinden.

Mein eigener Weg wurde unter anderem durch einen Sportunfall geprägt, der eine lange Genesungszeit erforderte und immer wieder neue Herausforderungen mit sich brachte. Diese Erfahrung hat mich dazu gebracht, genauer hinzuschauen und nach Zusammenhängen zu suchen.

Im Laufe meiner beruflichen Entwicklung habe ich mich kontinuierlich weitergebildet. Zu meinen Aus- und Weiterbildungen gehören unter anderem medizinische Massage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebsmassage, Fuss- und Ohrreflexzonentherapie, Schröpfen, Mentaltraining und Coaching, Pilates Rehabilitation, therapeutische Massage, Akupunkturmassage sowie integratives Coaching.

Besonders intensiv habe ich mich mit der Reflexzonentherapie und der Strukturellen Integration auseinandergesetzt.

Meine Ausbildung zur diplomierten Reflexzonentherapeutin umfasste 873,5 Stunden. In der Strukturellen Integration nach Ida Rolf absolvierte ich eine umfassende Ausbildung mit 2660 Stunden.

2024 habe ich das eidgenössische Diplom als KomplementärTherapeutin mit den Methoden Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie erworben.

Damit verbinde ich eine langjährige praktische Erfahrung mit einer fundierten komplementärtherapeutischen Ausbildung.

Was mich am Körper fasziniert

Unser Körper ist ein wahres Meisterwerk und voller Zusammenhänge.

Mich fasziniert immer wieder, wie unterschiedliche Körperbereiche miteinander verbunden sind: Wie können Spannungen im Schulter-Nacken-Bereich mit Kopfschmerzen zusammenhängen? Welche Rolle können Faszien und Bewegungsmuster spielen? Wie kann die Fussstruktur die Körperhaltung beeinflussen? Und welche Wechselwirkungen gibt es zwischen körperlichen Empfindungen und unserem emotionalen Erleben?

Diese Zusammenhänge motivieren mich immer wieder, mein Wissen zu vertiefen.

Dabei habe ich gelernt, den Menschen nicht nach einem starren Schema zu behandeln. Jeder Körper ist anders, jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit und auch eine scheinbar gleiche Beschwerde kann bei unterschiedlichen Menschen ganz unterschiedliche Zusammenhänge haben.

Genau diese Individualität macht meine Arbeit für mich so spannend.

Zwei Methoden – viele Möglichkeiten

Eine Besonderheit meiner Arbeit ist die Verbindung von Struktureller Integration und Reflexzonentherapie.

Diese beiden Methoden bieten mir unterschiedliche, sich ergänzende Zugänge zum Menschen.

Strukturelle Integration

Bei der Strukturellen Integration steht der Körper mit seinen Strukturen, Spannungsmustern, Bewegungen und seiner Aufrichtung im Mittelpunkt.

Dabei wird nicht nur eine einzelne verspannte Stelle betrachtet. Der Körper wird als zusammenhängendes System wahrgenommen.

Spannungen, Bewegungsmuster und die eigene Körperwahrnehmung können Hinweise darauf geben, wo eine Behandlung sinnvoll ansetzen kann.

Die Arbeit ist körperzentriert und gleichzeitig prozessbegleitend. Es geht nicht nur darum, etwas am Körper zu verändern, sondern auch darum, wie der Mensch diese Veränderungen wahrnimmt und in seinen Alltag integriert.

Reflexzonentherapie – weit mehr als eine Fussbehandlung

Bei der Reflexzonentherapie denken viele Menschen zunächst an eine Behandlung der Füsse. Das wird dieser Methode jedoch nicht gerecht.

Reflexzonen finden sich am ganzen Körper.

In meiner Arbeit nutze ich deshalb verschiedene Möglichkeiten der Reflexzonentherapie. Dazu gehören unter anderem Fussreflexzonen, Ohrreflexzonen und Handreflexzonen sowie weitere reflektorische Behandlungsmethoden.

Auch Schröpftechniken über Dermatome, Segmentmassage, Bindegewebsmassage, myofasziale Triggerpunktbehandlung oder verschiedene Formen der Narbenbehandlung können je nach Situation Teil meiner Arbeit sein.

Dadurch ist die Reflexzonentherapie für mich ein sehr vielseitiger therapeutischer Ansatz.

Warum die Kombination für meine Arbeit so wertvoll ist

Ein grosser Vorteil meiner Arbeit ist, dass ich nicht von vornherein auf nur einen therapeutischen Zugang festgelegt bin.

Je nach Situation kann die Strukturelle Integration im Vordergrund stehen. In einer anderen Situation kann die Reflexzonentherapie besonders passend sein. Häufig ist gerade die Kombination beider Methoden interessant.

Ich kann verschiedene therapeutische Möglichkeiten miteinander verbinden und individuell auf den Menschen und seinen aktuellen Prozess eingehen.

Ich sehe nicht zuerst die Methode – ich sehe den Menschen.

Körper, mentale Stärke und Resilienz

Meine zusätzlichen Ausbildungen als Mentaltrainerin und Coach sowie meine Erfahrungen in den Bereichen Bewegung und Pilates ergänzen meine körpertherapeutische Arbeit.

Neu hinzugekommen ist meine Zertifizierung als Resilienztrainerin.

Auch hier steht für mich der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt.

Wie wir Belastungen erleben, wie wir mit Veränderungen umgehen und welche Ressourcen uns zur Verfügung stehen, kann unser Wohlbefinden und auch unser Körpererleben beeinflussen.

Als KomplementärTherapeutin, Mentaltrainerin und zertifizierte Resilienztrainerin möchte ich deshalb nicht nur auf das schauen, was belastet, sondern auch auf das, was stärkt.

Es geht darum, eigene Ressourcen wahrzunehmen, die Selbstregulation und Selbstwahrnehmung zu fördern und die persönliche Widerstandskraft zu stärken.

Ein sicherer und respektvoller Raum

Ein besonderes Anliegen ist mir die Begleitung von Menschen, die Gewalt oder andere traumatische Erfahrungen erlebt haben.

Ich habe mich im Bereich Opferhilfe weitergebildet und vertiefe meine Kenntnisse im Bereich Trauma kontinuierlich.

Dabei ist mir eine traumasensible Haltung besonders wichtig.

Ich möchte einen sicheren Raum schaffen, in dem Menschen wieder einen Zugang zu ihrem Körper, ihren Empfindungen und ihren eigenen Ressourcen finden können.

Dabei orientiere ich mich am individuellen Tempo der jeweiligen Person und begegne ihrer Geschichte mit Respekt, Achtsamkeit und Wertschätzung.

KomplementärTherapie ersetzt dabei keine notwendige psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Sie kann jedoch eine wertvolle ergänzende Unterstützung sein – insbesondere zur Stabilisierung, zur Förderung der Selbstwahrnehmung und zur Stärkung der eigenen Ressourcen.

Warum zu mir?

Vielleicht fragen Sie sich, warum gerade eine Behandlung bei mir sinnvoll sein könnte.

Für mich beginnt Therapie nicht mit einem vorgefertigten Schema.

Ich möchte verstehen, wie Sie sich selbst erleben, was Ihr Körper Ihnen zeigt und welche Beschwerden Sie aktuell beschäftigen.

Dabei interessiert mich nicht nur, wo es weh tut. Ich schaue auch auf Zusammenhänge, Bewegungsmuster, Spannungen, Körperwahrnehmung, Ressourcen und die individuelle Lebenssituation.

Durch meine langjährige Erfahrung und die Kombination meiner beiden komplementärtherapeutischen Methoden kann ich unterschiedliche Zugänge miteinander verbinden.

Mein Ziel ist es, Sie und Ihren Körper durch die Anwendung meiner vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten individuell und ganzheitlich zu unterstützen.

Fachliche Vernetzung

Ich bin Mitglied in folgenden Berufsverbänden:

  • SVRT – Schweizerischer Verband für Reflexzonentherapie
  • IDA – Swiss Association for Rolfing
  • SVMM – Schweizerischer Verband Medizinische Massage
  • BGB – Berufsverband Gesundheit und Bewegung

Der fachliche Austausch und die kontinuierliche Weiterbildung sind mir wichtig, damit ich meine therapeutische Arbeit laufend weiterentwickeln und mein Wissen vertiefen kann.

Mein Verständnis von Therapie

Für mich bedeutet KomplementärTherapie, einen Menschen nicht auf seine Beschwerden zu reduzieren.

Es geht darum, den Körper wahrzunehmen, Zusammenhänge zu entdecken, eigene Ressourcen zu erkennen und die Selbstregulation zu stärken.

Es geht um die Zusammenarbeit zwischen Therapeutin und Klientin oder Klient.

Und es geht darum, gemeinsam einen Weg zu finden, der zum jeweiligen Menschen passt.

Zwei Methoden, viele Möglichkeiten – und immer der Mensch im Mittelpunkt.

In meinem Blog möchte ich Ihnen mehr über KomplementärTherapie und meine therapeutische Arbeit erzählen. Dabei werde ich einzelne Beschwerden und Themen genauer beleuchten – zum Beispiel Migräne, Kopfschmerzen, Schulter-Nacken-Beschwerden, vegetative Beschwerden, Stress und Erschöpfung.

Ich möchte erklären, welche Zusammenhänge interessant sein können, wie ich therapeutisch an solche Themen herangehe und welche Möglichkeiten die Kombination von Struktureller Integration und Reflexzonentherapie bietet.

Weiterführende Informationen

Mehr über KomplementärTherapie, das Berufsbild, die anerkannten Methoden und das eidgenössische Diplom finden Sie bei der OdA KT – Organisation der Arbeitswelt KomplementärTherapie.

Hinweis zur Kostenübernahme

Ob eine Behandlung von der Zusatzversicherung Ihrer Krankenkasse übernommen wird, ist je nach Versicherung und Leistungskatalog unterschiedlich geregelt.

Bitte erkundigen Sie sich deshalb vor Beginn einer Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse, ob die gewählte Behandlungsmethode übernommen wird und ob ich bei Ihrer Krankenkasse als Therapeutin anerkannt bin.

Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Migräne und Kopfschmerzen – was kann KomplementärTherapie beitragen?

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Für manche Menschen sind sie nur gelegentlich unangenehm. Für andere werden sie zu einer regelmässigen Belastung, die den Alltag, die Arbeit, den Schlaf und die Lebensqualität beeinträchtigen kann.

Besonders Migräne kann sehr belastend sein. Häufig kommen neben den Kopfschmerzen weitere Beschwerden wie Licht- oder Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit oder ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis hinzu.

Doch Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Und auch wenn zwei Menschen unter ähnlichen Beschwerden leiden, können die Zusammenhänge ganz unterschiedlich sein.

Genau hier setzt mein Ansatz als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom an.

Nicht nur dort behandeln, wo es weh tut

Wenn der Kopf schmerzt, liegt es nahe, genau dort nach der Ursache zu suchen.

In der KomplementärTherapie geht mein Blick jedoch weiter. Ich möchte den Menschen als Ganzes wahrnehmen und verstehen, wie sich sein Körper, seine Wahrnehmung und seine aktuelle Lebenssituation zeigen.

Wie steht der Kopf auf dem Körper? Wie bewegen sich Schultergürtel und Brustkorb? Gibt es Spannungsmuster im Nacken oder im oberen Rücken? Wie wird der eigene Körper wahrgenommen? Gibt es Phasen von besonders hoher Belastung oder wenig Erholung?

Solche Fragen können helfen, die individuelle Situation besser zu verstehen.

Dabei geht es nicht darum, vorschnell eine bestimmte Ursache für die Kopfschmerzen zu benennen. Vielmehr geht es darum, gemeinsam Zusammenhänge zu entdecken und herauszufinden, welche therapeutische Unterstützung sinnvoll sein kann.

Mein besonderer Ansatz: zwei Methoden miteinander verbinden

Was meine Arbeit besonders macht, ist die Verbindung von zwei komplementärtherapeutischen Methoden:

Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie.

Für mich sind diese beiden Methoden keine konkurrierenden Systeme. Sie sind zwei unterschiedliche Möglichkeiten, den Menschen wahrzunehmen und therapeutisch zu begleiten.

Die Strukturelle Integration ermöglicht mir einen sehr direkten Zugang zum Körper. Ich kann Spannungsmuster, Bewegungen, Aufrichtung und das Zusammenspiel verschiedener Körperbereiche betrachten.

Die Reflexzonentherapie eröffnet mir dagegen einen anderen, reflektorischen Zugang. Dabei arbeite ich nicht nur an der Stelle, an der ein Mensch seine Beschwerden spürt, sondern kann über Reflexzonen und andere reflektorische Strukturen einen ganz anderen Zugang zum Körper wählen.

Genau diese Kombination empfinde ich als besonders wertvoll.

Denn nicht jeder Mensch reagiert gleich auf eine Behandlung. Und nicht jede Situation braucht denselben Zugang.

Manchmal braucht ein Körper mehr direkte strukturelle Arbeit. Manchmal ist ein sanfterer reflektorischer Zugang sinnvoll. Und manchmal entsteht gerade durch die Kombination beider Methoden etwas, das mit nur einer Methode so nicht möglich wäre.

Was bedeutet das konkret bei Kopfschmerzen?

Nehmen wir einen Menschen, der regelmässig unter Kopfschmerzen leidet.

Bei der ersten Betrachtung können beispielsweise deutliche Spannungsmuster im Schulter-Nacken-Bereich auffallen. Vielleicht ist die Beweglichkeit eingeschränkt oder der Körper hält unbewusst ständig Spannung.

Hier kann die Strukturelle Integration einen wichtigen Ansatz bieten.

Ich betrachte dabei nicht nur den Nacken. Der Körper funktioniert als zusammenhängendes System. Deshalb können auch Brustkorb, Schultergürtel, Rücken, Becken oder Beine interessant sein.

Vielleicht zeigt sich während der Behandlung, dass eine Veränderung an einer anderen Körperregion Auswirkungen auf die gesamte Aufrichtung und Körperwahrnehmung hat.

Doch vielleicht möchte oder kann ich in diesem Moment nicht ausschliesslich strukturell arbeiten.

Dann bietet mir die Reflexzonentherapie einen weiteren Zugang.

Ich kann beispielsweise mit Fuss-, Hand- oder Ohrreflexzonen arbeiten oder andere reflektorische Behandlungsmöglichkeiten einsetzen.

Und genau hier liegt für mich die Stärke meiner Arbeit:

Ich muss mich nicht für eine einzige Methode entscheiden.

Ich kann wahrnehmen, was der Mensch und sein Körper gerade brauchen, und meine beiden Methoden entsprechend miteinander verbinden.

Reflexzonentherapie ist mehr als Fussreflexzonen

Gerade bei diesem Thema ist mir wichtig, mit einem verbreiteten Bild aufzuräumen.

Wenn Menschen „Reflexzonentherapie“ hören, denken viele zuerst an eine Fussmassage.

Doch Reflexzonentherapie ist für mich viel mehr als die Arbeit am Fuss.

Reflexzonen finden sich an verschiedenen Bereichen des Körpers. In meiner Arbeit nutze ich unter anderem Fuss-, Hand- und Ohrreflexzonen sowie weitere reflektorische Behandlungsmöglichkeiten.

Auch Segmentmassage, Bindegewebsmassage, myofasziale Triggerpunktbehandlung, Narbenbehandlung oder Schröpftechniken über Dermatome können je nach Situation Teil meiner Arbeit sein.

Das bedeutet: Auch innerhalb der Reflexzonentherapie habe ich verschiedene Möglichkeiten.

Zusammen mit der Strukturellen Integration entsteht daraus ein sehr vielseitiger therapeutischer Werkzeugkasten.

Zwei Methoden bedeuten nicht doppelt so viel – sondern mehr Möglichkeiten

Mir ist wichtig, dass eine Behandlung nicht nach dem Motto funktioniert: „Heute machen wir Methode A und danach Methode B.“

Darum geht es nicht.

Die Kombination bedeutet vielmehr, dass ich mehr Möglichkeiten habe, individuell zu reagieren.

Vielleicht zeigt der Körper eine deutliche strukturelle Spannung. Dann kann die Strukturelle Integration sinnvoll sein.

Vielleicht steht die Körperwahrnehmung im Vordergrund oder ein reflektorischer Zugang bietet sich an. Dann kann die Reflexzonentherapie interessant sein.

Vielleicht ergänzen sich beide Ansätze.

Ich entscheide nicht nach einem starren Schema, sondern orientiere mich an der Person, ihrem Anliegen und ihrem aktuellen Prozess.

Die Methode soll dem Menschen dienen – nicht der Mensch der Methode.

Wie könnte eine Behandlung bei Kopfschmerzen aussehen?

Eine Behandlung beginnt für mich nicht mit einer vorgefertigten Technik.

Am Anfang steht das Gespräch.

Wir schauen gemeinsam, welche Beschwerden Sie beschäftigen, wie Sie diese erleben und welches Ziel Sie mit der Behandlung verbinden.

Gerade bei Kopfschmerzen und Migräne können auch ganz alltägliche Themen interessant sein:

Wie sieht es mit Pausen aus? Gibt es genügend Erholung? Wird ausreichend getrunken? Wie ist der Schlaf? Gibt es Phasen mit besonders hoher Belastung? Kreisen viele Gedanken? Werden die eigenen Grenzen wahrgenommen?

Auch die aktuelle medizinische Situation kann relevant sein. Dazu können beispielsweise bestehende Diagnosen oder die Einnahme von Medikamenten gehören. Als KomplementärTherapeutin beurteile oder verändere ich keine ärztlich verordneten Medikamente. Bei Fragen oder Unsicherheiten ist die Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt wichtig.

Anschliessend nehme ich den Körper und seine Spannungs- und Bewegungsmuster wahr.

Vielleicht zeigt sich, dass eine strukturelle Behandlung sinnvoll ist. Dann kann ich beispielsweise den Schulter-Nacken-Bereich, die Aufrichtung und die Verbindung zu anderen Körperregionen in meine Arbeit einbeziehen.

Vielleicht bietet sich zusätzlich oder stattdessen ein reflektorischer Zugang an. Dann können beispielsweise Fuss- oder Ohrreflexzonen, segmentale Zusammenhänge oder Schröpftechniken eingesetzt werden.

Das Entscheidende ist: Ich arbeite nicht nach einem festen Rezept.

Ich kombiniere meine beiden Methoden so, wie es zur jeweiligen Person und zum aktuellen therapeutischen Prozess passt.

Vielleicht steht an einem Tag die strukturelle Arbeit im Vordergrund, an einem anderen Tag ist ein reflektorischer Zugang passender.

Genau diese Flexibilität ist eine der besonderen Stärken meiner Arbeit.

Migräne ist mehr als „nur Kopfschmerzen“

Bei Migräne ist es besonders wichtig, die Beschwerden ernst zu nehmen und nicht auf eine einfache Erklärung zu reduzieren.

Migräne ist eine neurologische Erkrankung und sollte entsprechend medizinisch abgeklärt und behandelt werden.

KomplementärTherapie kann eine ergänzende Begleitung sein. Dabei kann es beispielsweise darum gehen, die Körperwahrnehmung zu verbessern, mit Spannungszuständen bewusster umzugehen, Ressourcen zu stärken und den eigenen Umgang mit Belastungen zu reflektieren.

Auch die Frage nach den individuellen Lebensumständen kann interessant sein.

Wie sieht die Erholung aus? Wie viel Bewegung findet statt? Wie wird Stress erlebt? Gibt es genügend Pausen? Werden eigene Grenzen wahrgenommen?

Es geht nicht darum, Migräne als „selbst verursacht“ darzustellen.

Vielmehr können solche Fragen helfen, die eigene Situation besser zu verstehen und persönliche Ressourcen zu entdecken.

Pausen, Trinken, Schlaf und der ganz normale Alltag

Gerade bei wiederkehrenden Kopfschmerzen und Migräne lohnt sich manchmal ein genauer Blick auf die ganz alltäglichen Dinge.

Wie regelmässig sind die Pausen im Alltag? Wird über längere Zeit konzentriert gearbeitet, ohne den Körper zwischendurch wahrzunehmen? Wird ausreichend getrunken? Wie sieht der Schlaf aus? Gibt es genügend Erholung zwischen den verschiedenen Anforderungen?

Auch die eigenen Gewohnheiten und Belastungsmuster können ein Teil des therapeutischen Gesprächs sein.

Dabei geht es nicht darum, eine lange Liste von Regeln aufzustellen. Vielmehr möchte ich gemeinsam mit meinen Klientinnen und Klienten herausfinden, was den eigenen Körper stärkt und was ihn möglicherweise zusätzlich belastet.

Manchmal ist schon die bewusste Wahrnehmung eines solchen Zusammenhangs ein wichtiger Schritt.

Gedanken, innere Anspannung und Stress

Bei Kopfschmerzen und insbesondere bei Migräne kann auch die mentale Belastung ein wichtiges Thema sein.

Viele Menschen erleben Phasen, in denen der Kopf kaum zur Ruhe kommt. Gedanken kreisen, Aufgaben werden im Kopf immer wieder durchgespielt und zwischen den verschiedenen Anforderungen bleibt wenig Raum für Erholung.

Auch hier geht es nicht darum, Migräne auf Stress oder Gedanken zu reduzieren.

Aber es kann hilfreich sein, wahrzunehmen:

Wie viel innere Anspannung begleitet mich durch den Tag?

Kann ich Pausen wirklich als Pausen erleben? Kann ich gedanklich abschalten? Spüre ich meine eigenen Grenzen rechtzeitig? Und welche Möglichkeiten habe ich, meine Ressourcen und meine Widerstandskraft zu stärken?

Hier kann meine zusätzliche Qualifikation als Mentaltrainerin und zertifizierte Resilienztrainerin eine wertvolle Ergänzung sein.

Die KomplementärTherapie bleibt dabei körperzentriert und prozessbegleitend. Es geht nicht darum, eine psychotherapeutische Behandlung zu ersetzen, sondern darum, die eigene Körperwahrnehmung und vorhandenen Ressourcen zu stärken und den persönlichen Umgang mit Belastungen bewusster wahrzunehmen.

Medikamente – ein Thema, das dazugehört

Wenn Menschen regelmässig unter Migräne oder Kopfschmerzen leiden, gehören häufig auch Medikamente zu ihrem Alltag.

Als KomplementärTherapeutin stelle ich keine Medikamentendiagnosen und nehme keine Veränderungen an einer ärztlich verordneten Medikation vor.

Im therapeutischen Gespräch kann es jedoch wichtig sein, dass die aktuelle Situation und die Medikamenteneinnahme bekannt sind. Wenn Fragen oder Unsicherheiten bestehen, gehört es für mich dazu, diese mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu klären.

Gerade bei häufigen oder starken Kopfschmerzen ist eine gute medizinische Begleitung wichtig.

KomplementärTherapie kann diese Behandlung ergänzen, aber nicht ersetzen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Bei komplexen oder wiederkehrenden Kopfschmerz- und Migränebeschwerden kann eine Zusammenarbeit verschiedener Fachpersonen sehr wertvoll sein.

Je nach Situation kann die medizinische Begleitung beispielsweise durch eine Neurologin oder einen Neurologen erfolgen. Auch eine Zusammenarbeit mit Psychologinnen oder Psychologen kann sinnvoll sein, wenn zusätzliche psychische Belastungen oder andere Themen eine Rolle spielen.

Für mich bedeutet ganzheitliches Arbeiten nicht, alles selbst behandeln zu wollen.

Im Gegenteil:

Ganzheitlich zu arbeiten bedeutet auch zu erkennen, wann andere Fachpersonen wichtig sind.

Als KomplementärTherapeutin kenne ich meinen therapeutischen Rahmen und respektiere die Grenzen meines Berufs. Wenn eine medizinische oder psychologische Abklärung notwendig oder sinnvoll erscheint, ermutige ich meine Klientinnen und Klienten, diese in Anspruch zu nehmen.

Die verschiedenen Fachrichtungen können sich dabei ergänzen und den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven unterstützen.

Was Sie von der KomplementärTherapie erwarten können

KomplementärTherapie ist keine Garantie dafür, dass Kopfschmerzen oder Migräne verschwinden.

Sie kann jedoch eine wertvolle Ergänzung zu medizinischen Massnahmen sein.

Mein Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen,

  • Ihren Körper bewusster wahrzunehmen,
  • eigene Spannungsmuster besser zu erkennen,
  • die Selbstregulation zu fördern,
  • vorhandene Ressourcen zu stärken,
  • einen bewussteren Umgang mit Belastungen zu entwickeln,
  • und Ihre persönliche Genesungskompetenz zu unterstützen.

Dabei steht nicht die einzelne Technik im Mittelpunkt, sondern Sie als Mensch.

Mein persönlicher Blick auf Kopfschmerzen

Durch meine langjährige Tätigkeit als Körpertherapeutin habe ich gelernt, dass der Körper oft mehr erzählt, als wir auf den ersten Blick wahrnehmen.

Mich fasziniert immer wieder, wie verschiedene Körperbereiche miteinander verbunden sind und wie unterschiedlich Menschen auf Belastungen reagieren.

Genau deshalb möchte ich nicht einfach eine Methode anwenden, weil jemand mit Kopfschmerzen zu mir kommt.

Ich möchte zuerst verstehen.

Was zeigt der Körper? Was nimmt die Person selbst wahr? Wo gibt es Spannungen? Wie sieht der Alltag aus? Welche Ressourcen sind vorhanden? Und welcher Zugang könnte in diesem Moment hilfreich sein?

Meine beiden Methoden geben mir dafür unterschiedliche Möglichkeiten.

Und genau das ist für mich der besondere Wert meiner Arbeit.

Mein Ansatz

In meiner Arbeit verbinde ich langjährige Erfahrung in der Körpertherapie mit meiner Ausbildung als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom.

Meine beiden Methoden – Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie – geben mir unterschiedliche Zugänge, die ich individuell einsetzen und miteinander verbinden kann.

Ergänzt wird dieser Ansatz durch meine Erfahrungen als Mentaltrainerin, meine Zertifizierung als Resilienztrainerin und meine langjährige Beschäftigung mit Bewegung und Körperwahrnehmung.

Ich sehe nicht zuerst die Methode – ich sehe den Menschen.

Und genau darin liegt für mich die Stärke der Kombination:

Zwei Methoden. Viele Möglichkeiten. Ein individueller Weg.


Mehr über meine Arbeit

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie ich mit Struktureller Integration und Reflexzonentherapie arbeite, finden Sie auf meiner Website weitere Informationen.

In weiteren Blogartikeln werde ich einzelne Themen und Beschwerdebilder genauer betrachten – unter anderem Schulter- und Nackenbeschwerden, Stress und Erschöpfung, vegetative Beschwerden, Faszien und Körperwahrnehmung.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von Ihrer Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei Ihrer Krankenkasse anerkannt bin, klären Sie bitte direkt mit Ihrer Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Schulter- und Nackenschmerzen – wenn dein Körper ständig unter Spannung steht

Ein verspannter Nacken, schwere Schultern oder Schmerzen zwischen den Schulterblättern gehören für viele Menschen zum Alltag.

Vielleicht kennst du das Gefühl: Dein Nacken ist ständig angespannt, deine Schultern ziehen nach oben und am Abend fühlt sich dein ganzer oberer Rücken schwer und müde an. Manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu, manchmal ein Gefühl von eingeschränkter Beweglichkeit oder einfach das Empfinden, dass dein Körper „nicht mehr richtig loslassen kann“.

Doch warum entstehen solche Spannungen?

Und warum reicht es manchmal nicht aus, einfach dort zu behandeln, wo es gerade weh tut?

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom interessiert mich genau diese Frage.

Der Schmerz sitzt nicht immer dort, wo das Problem beginnt

Wenn dein Nacken schmerzt, liegt es nahe, genau diesen Bereich zu behandeln.

Das kann angenehm sein und kurzfristig Entlastung bringen. Trotzdem lohnt sich ein weiterer Blick.

Dein Körper ist kein Zusammenschluss einzelner, voneinander unabhängiger Teile. Muskeln, Faszien, Gelenke und Bewegungsmuster stehen miteinander in Verbindung.

Deshalb kann es interessant sein, nicht nur deinen schmerzenden Nacken anzuschauen, sondern dich als Ganzes wahrzunehmen.

Wie steht dein Kopf auf deinem Körper?

Wie bewegt sich dein Schultergürtel?

Wie kann sich dein Brustkorb bewegen?

Wie steht dein Becken?

Wie verteilt sich die Spannung über deinen Körper?

Und welche Rolle spielt deine eigene Körperwahrnehmung?

Diese Fragen können wichtige Hinweise für die therapeutische Arbeit geben.

Wenn deine Schultern ständig „oben“ sind

Viele Menschen bemerken gar nicht, wie viel Spannung sie im Alltag halten.

Die Schultern werden unbewusst hochgezogen. Der Kiefer ist angespannt. Der Atem wird flacher. Der Körper bleibt auch in Ruhe in einer gewissen Bereitschaft.

Vielleicht ist diese Spannung irgendwann so selbstverständlich geworden, dass du sie gar nicht mehr bewusst wahrnimmst.

Gerade hier kann Körperarbeit interessant sein.

Es geht nicht nur darum, einen verspannten Muskel zu lockern. Es kann auch darum gehen, wieder wahrzunehmen, wie sich Spannung überhaupt anfühlt.

Denn was wir nicht wahrnehmen, können wir nur schwer verändern.

Strukturelle Integration – den Körper als Ganzes betrachten

Eine meiner beiden komplementärtherapeutischen Methoden ist die Strukturelle Integration.

Dabei interessiert mich nicht nur die einzelne schmerzhafte Stelle, sondern das Zusammenspiel verschiedener Strukturen und Bewegungsmuster.

Wenn beispielsweise dein Nacken verspannt ist, kann es sinnvoll sein, auch deinen Schultergürtel, deinen Brustkorb, deinen Rücken oder andere Körperregionen einzubeziehen.

Dein Körper versucht ständig, sich zu organisieren und auszugleichen.

Eine Spannung an einer Stelle kann mit Veränderungen an einer anderen Stelle zusammenhängen. Deshalb betrachte ich deinen Körper nicht isoliert, sondern als zusammenhängendes System.

Dabei geht es nicht darum, eine vermeintlich „falsche“ Haltung zu korrigieren.

Vielmehr möchte ich gemeinsam mit dir wahrnehmen, wie dein Körper organisiert ist und welche Veränderungen möglich und sinnvoll sind.

Faszien und ihre Bedeutung für deine Körperwahrnehmung

Auch die Faszien spielen in meiner Arbeit eine wichtige Rolle.

Faszien durchziehen deinen gesamten Körper und verbinden unterschiedliche Strukturen miteinander.

In der Strukturellen Integration kann die Arbeit an diesen Gewebestrukturen dazu beitragen, Bewegungen bewusster wahrzunehmen und deinem Körper neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Für mich ist dabei nicht nur interessant, was ich als Therapeutin wahrnehme.

Ebenso wichtig ist:

Was spürst du selbst?

Verändert sich deine Bewegung? Fühlt sich dein Körper anders an? Wird eine bestimmte Region plötzlich bewusster wahrgenommen?

Diese Rückmeldungen gehören für mich zum therapeutischen Prozess.

Aber nicht immer ist mehr Druck die Lösung

Bei verspannten Schultern denken viele Menschen automatisch: „Da muss man kräftig hineindrücken.“

Doch eine intensive Behandlung ist nicht automatisch eine bessere Behandlung.

Je nach Situation kann ein direkter struktureller Zugang sinnvoll sein. In einer anderen Situation kann ein sanfterer oder reflektorischer Zugang besser passen.

Und genau hier kommt meine zweite Methode ins Spiel:

die Reflexzonentherapie.

Reflexzonentherapie – ein anderer Zugang zu deinem Körper

Reflexzonentherapie bietet mir die Möglichkeit, nicht ausschliesslich dort zu arbeiten, wo du deine Beschwerden wahrnimmst.

Dabei ist mir wichtig zu betonen:

Reflexzonentherapie ist nicht einfach nur Fussreflexzonenmassage.

Ich arbeite unter anderem mit Fuss-, Hand- und Ohrreflexzonen sowie mit verschiedenen reflektorischen Behandlungsmöglichkeiten.

Auch Segmentmassage, Bindegewebsmassage, myofasziale Triggerpunktbehandlung, Narbenbehandlung oder Schröpftechniken über Dermatome können je nach Situation eingesetzt werden.

So entsteht ein anderer Zugang zu deinem Körper.

Warum ich beide Methoden miteinander verbinde

Genau diese Verbindung ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

Mit der Strukturellen Integration kann ich direkt am Körper und an seinen Spannungs- und Bewegungsmustern arbeiten.

Mit der Reflexzonentherapie steht mir ein anderer, reflektorischer Zugang zur Verfügung.

Je nach Mensch und Situation kann das eine oder das andere sinnvoll sein.

Und manchmal ist gerade die Kombination besonders interessant.

Stell dir beispielsweise vor, du kommst mit starken Schulter-Nacken-Verspannungen zu mir.

Vielleicht zeigt sich in deinem Körper eine deutliche Spannung im Schultergürtel und im oberen Rücken. Dann kann die Strukturelle Integration einen wichtigen Teil der Behandlung bilden.

Vielleicht ist gleichzeitig eine sehr hohe allgemeine Anspannung vorhanden. Dann kann ein reflektorischer Zugang eine sinnvolle Ergänzung sein.

Vielleicht zeigt sich im Verlauf, dass unterschiedliche Zugänge zu verschiedenen Zeitpunkten hilfreich sind.

Ich muss mich nicht auf eine einzige Methode festlegen.

Das ist für mich ein grosser Vorteil.

Wie könnte eine Behandlung bei Schulter-Nacken-Beschwerden aussehen?

Eine Behandlung beginnt für mich nicht mit einer vorgefertigten Technik.

Am Anfang steht das Gespräch.

Wir schauen gemeinsam, welche Beschwerden dich beschäftigen, wie du sie erlebst und welches Ziel du mit der Behandlung verbindest.

Danach nehme ich deinen Körper und seine Spannungs- und Bewegungsmuster wahr.

Vielleicht fällt eine starke Spannung im Schultergürtel auf. Vielleicht zeigt sich eine eingeschränkte Beweglichkeit des Brustkorbs oder ein bestimmtes Bewegungsmuster.

In diesem Fall kann ich mit Elementen der Strukturellen Integration arbeiten.

Im weiteren Verlauf kann sich zeigen, dass ein reflektorischer Zugang ebenfalls interessant ist. Dann können beispielsweise Ohr- oder Fussreflexzonen, segmentale Techniken oder Schröpftechniken eingesetzt werden.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Techniken anzuwenden.

Entscheidend ist, was für dich im aktuellen Moment sinnvoll ist.

Dein Alltag gehört zur Therapie dazu

Deine Schulter-Nacken-Beschwerden begleiten dich nicht nur während der Behandlung. Auch dein Alltag kann eine wichtige Rolle spielen.

Wie lange sitzt du am Arbeitsplatz?

Wie oft wechselst du deine Position?

Wie bewegst du dich im Alltag?

Wie trägst du deine Tasche?

Wie schläfst du?

Gibt es genügend Pausen?

Und vor allem:

Nimmst du wahr, wann dein Körper beginnt, Spannung aufzubauen?

Bereits diese Wahrnehmung kann ein wichtiger Bestandteil des therapeutischen Prozesses sein.

Ich gebe dir dabei keine pauschalen „Haltungsregeln“ vor. Gemeinsam schauen wir, welche Veränderungen in deinem Alltag realistisch sind und was zu dir passt.

Stress und Schulter-Nacken-Spannung

Dein Schulter-Nacken-Bereich kann auch auf innere Anspannung reagieren.

Wenn du unter Druck stehst, viel leisten musst oder gedanklich ständig beschäftigt bist, kann sich das auch körperlich zeigen.

Vielleicht ziehst du deine Schultern hoch. Vielleicht wird dein Atem flacher. Vielleicht fällt es dir schwer, wirklich zu entspannen.

Hier kann meine zusätzliche Ausbildung als Mentaltrainerin und zertifizierte Resilienztrainerin eine wertvolle Ergänzung sein.

Dabei geht es nicht darum, körperliche Beschwerden einfach als „psychisch“ zu erklären.

Vielmehr möchte ich den Zusammenhang zwischen Körperwahrnehmung, Belastung und deinen persönlichen Ressourcen berücksichtigen.

Was brauchst du, damit dein Körper wieder mehr Möglichkeiten bekommt?

Diese Frage kann manchmal genauso wichtig sein wie die Frage, welcher Muskel verspannt ist.

Wann solltest du etwas medizinisch abklären lassen?

Schulter- und Nackenbeschwerden können viele verschiedene Ursachen haben.

Bei starken, plötzlich auftretenden oder ungewohnten Beschwerden sowie bei Beschwerden nach einem Unfall oder bei zusätzlichen Symptomen solltest du eine medizinische Abklärung in Betracht ziehen.

Auch wenn Beschwerden über längere Zeit bestehen oder sich verändern, kann eine ärztliche Beurteilung sinnvoll sein.

KomplementärTherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Sie kann jedoch eine ergänzende Unterstützung sein – beispielsweise dabei, deine Körperwahrnehmung zu verbessern, Ressourcen zu stärken und deinen eigenen Umgang mit Spannung und Belastung bewusster wahrzunehmen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Ganzheitlich zu arbeiten bedeutet für mich auch, die Grenzen der eigenen Methode und des eigenen Berufs zu kennen.

Je nach Situation kann deshalb die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen sehr wertvoll sein. Das kann beispielsweise deine Hausärztin oder dein Hausarzt, eine Physiotherapeutin oder ein Physiotherapeut, eine Fachärztin oder ein Facharzt oder – wenn psychische Belastungen eine Rolle spielen – eine Psychologin oder ein Psychologe sein.

KomplementärTherapie versteht sich als Ergänzung zu anderen Fachrichtungen.

Für mich geht es nicht darum, die eine Behandlung gegen eine andere auszuspielen. Vielmehr können verschiedene Fachpersonen mit ihrem jeweiligen Wissen und ihren unterschiedlichen Perspektiven dazu beitragen, dich bestmöglich zu unterstützen.

Das Wichtigste ist für mich deshalb nicht die Frage, welche Methode oder welche Fachrichtung „die richtige“ ist.

Das Wichtigste ist, gemeinsam den bestmöglichen Weg für dich zu finden.

Wenn eine medizinische, physiotherapeutische, psychologische oder andere fachliche Begleitung sinnvoll ist, sehe ich diese Zusammenarbeit als wertvolle Ergänzung zu meiner therapeutischen Arbeit.

Im Mittelpunkt stehst du als Mensch. Und dein Weg darf verschiedene Fachrichtungen miteinander verbinden, wenn das für dich sinnvoll ist.

Was meine Arbeit besonders macht

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Durch meine langjährige Erfahrung und meine verschiedenen Aus- und Weiterbildungen habe ich gelernt, den Körper aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom arbeite ich heute mit den beiden Methoden Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie.

Diese Kombination ermöglicht mir, meinen therapeutischen Zugang individuell anzupassen.

Manchmal steht die direkte strukturelle Arbeit im Vordergrund.

Manchmal ist die Reflexzonentherapie der passendere Zugang.

Und manchmal ergänzen sich beide Methoden.

Ich sehe nicht zuerst die Methode – ich sehe dich als Menschen.

Genau darin liegt für mich die besondere Stärke meiner Arbeit.

Mein Ziel

Mein Ziel ist nicht, einfach einen verspannten Muskel zu behandeln.

Mein Ziel ist es, dich dabei zu begleiten, deinen Körper besser wahrzunehmen, eigene Spannungsmuster zu erkennen, Ressourcen zu aktivieren und neue Möglichkeiten im Umgang mit deinem Körper und deinem Alltag zu entdecken.

Dabei arbeite ich körperzentriert, ressourcenorientiert und prozessbegleitend.

Zwei Methoden. Viele Möglichkeiten. Ein individueller Weg.


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine beiden Methoden erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen zu Struktureller Integration und Reflexzonentherapie.

In weiteren Blogartikeln werde ich einzelne Themen und Beschwerdebilder genauer betrachten – unter anderem Stress und Erschöpfung, vegetative Beschwerden, Faszien und Körperwahrnehmung.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

 

Reflexzonentherapie – mehr als Fussreflexzonenmassage

Wenn du „Reflexzonentherapie“ hörst, denkst du vielleicht zuerst an eine Behandlung der Füsse.

Das ist verständlich. Die Fussreflexzonenmassage ist bekannt und wird von vielen Menschen als angenehme und entspannende Behandlung geschätzt.

Doch die Reflexzonentherapie ist wesentlich vielseitiger.

In meiner Arbeit nutze ich verschiedene reflektorische Zugänge zum Körper. Dazu gehören unter anderem Fuss-, Hand- und Ohrreflexzonen, Segmentmassage, Bindegewebsmassage, myofasziale Triggerpunktbehandlung, Narbenbehandlung sowie Schröpftechniken über bestimmte Körper- und Segmentbereiche.

Besonders spannend finde ich dabei die Verbindung zwischen der Reflexzonentherapie, dem vegetativen Nervensystem und der Fähigkeit unseres Körpers zur Selbstregulation.

Und genau hier möchte ich in diesem Blog etwas genauer hinschauen.

Was bedeutet Reflexzonentherapie eigentlich?

Die Reflexzonentherapie ist eine Methode der KomplementärTherapie.

Sie arbeitet mit reflektorischen Zusammenhängen im Körper. Bestimmte Körperbereiche stehen dabei in Beziehung zu anderen Körperregionen und funktionellen Zusammenhängen.

Durch gezielte Behandlung dieser Zonen können Reize gesetzt werden, die den Körper in seinen eigenen Regulationsprozessen unterstützen sollen.

Dabei geht es nicht darum, einen bestimmten Punkt zu drücken und damit automatisch ein bestimmtes Organ oder eine bestimmte Beschwerde „zu behandeln“.

Der Körper funktioniert wesentlich komplexer.

Genau diese Komplexität macht die Reflexzonentherapie für mich so interessant.

Reflexzonen findest du am ganzen Körper

Ein wichtiger Punkt wird bei der Reflexzonentherapie oft übersehen:

Reflexzonen befinden sich nicht nur an den Füssen.

Wir finden reflektorische Zusammenhänge am gesamten Körper – an den Beinen und Armen, am Rücken, am Bauch, im Gesicht, an den Händen und Ohren und in vielen weiteren Körperregionen.

Auch in meiner Arbeit mit myofaszialen Triggerpunkten begegnen mir solche reflektorischen Zusammenhänge. Ein Triggerpunkt kann nicht nur lokal empfindlich sein, sondern auch Beschwerden oder Empfindungen in andere Körperregionen projizieren. Solche Zusammenhänge können therapeutisch interessant sein.

Dadurch wird verständlich, warum Reflexzonentherapie so vielseitig ist.

Ich kann beispielsweise an den Füssen arbeiten, aber genauso an den Händen, am Ohr, am Bauch, am Rücken oder an anderen Körperregionen. Auch Schröpftechniken über bestimmte Dermatome oder die Arbeit an myofaszialen Strukturen können in einen reflektorischen Behandlungsansatz einbezogen werden.

Reflexzonen und Akupunkturpunkte

Interessant ist auch, dass sich manche Reflexzonen mit bekannten Akupunkturpunkten überschneiden.

Je nach therapeutischem Ansatz können deshalb auch Meridiane und Akupunkturpunkte eine Rolle spielen.

Dabei handelt es sich nicht darum, Reflexzonentherapie mit Akupunktur gleichzusetzen. Es gibt jedoch Berührungspunkte zwischen verschiedenen traditionellen und körpertherapeutischen Konzepten, die ich in meiner Arbeit berücksichtigen kann.

Für mich zeigt das einmal mehr, wie vielfältig die Zusammenhänge im menschlichen Körper sind.

Der Körper lässt sich nicht in einzelne Bereiche aufteilen.

Eine Behandlung am Fuss kann einen anderen Zugang eröffnen als eine Behandlung am Ohr. Eine Arbeit an einer Narbe kann reflektorisch interessant sein. Ein Triggerpunkt kann in einen grösseren faszialen und reflektorischen Zusammenhang eingebettet sein.

Genau diese verschiedenen Möglichkeiten machen die Reflexzonentherapie für mich so faszinierend.

Was hat das vegetative Nervensystem damit zu tun?

Unser vegetatives Nervensystem steuert zahlreiche Vorgänge, die wir nicht bewusst kontrollieren müssen.

Dazu gehören beispielsweise Herzschlag, Atmung, Verdauung, Blutdruck und viele weitere Anpassungsvorgänge.

Es reagiert ständig auf das, was in unserem Körper und in unserer Umgebung passiert.

Stress, Schlafmangel, körperliche Belastung, Schmerzen oder emotionale Anspannung können Einfluss auf dieses Regulationssystem nehmen.

Vielleicht kennst du das selbst:

Du hast einen hektischen Tag und merkst plötzlich, dass dein Atem flacher geworden ist.

Deine Schultern sind angespannt.

Dein Herz schlägt schneller.

Dein Bauch fühlt sich vielleicht unruhig an.

Oder du bist müde, kannst aber trotzdem nicht richtig abschalten.

Der Körper befindet sich dann möglicherweise über längere Zeit in einem Zustand erhöhter Aktivierung.

Hier kann die Reflexzonentherapie einen interessanten therapeutischen Zugang bieten.

Selbstregulation – die Fähigkeit des Körpers, sich immer wieder anzupassen

Unser Körper besitzt eine beeindruckende Fähigkeit zur Regulation.

Er passt sich ständig an unterschiedliche Anforderungen an.

Nach körperlicher Anstrengung verändern sich beispielsweise Atmung und Herzschlag. Nach einer Belastung braucht der Körper Erholung. Auch Verdauung, Schlaf und andere Körperfunktionen werden laufend reguliert.

Diese Fähigkeit zur Anpassung und Regulation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit.

In der KomplementärTherapie geht es unter anderem darum, die Selbstregulation und die Selbstwahrnehmung zu unterstützen.

Das bedeutet nicht, dass eine Behandlung den Körper „reguliert“.

Vielmehr geht es darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen der Körper seine eigenen Regulationsmöglichkeiten besser nutzen kann.

Was kann eine Reflexzonentherapie dabei bewirken?

Eine reflektorische Behandlung setzt gezielte Reize.

Diese Reize werden über das Nervensystem aufgenommen und verarbeitet. Dabei können unterschiedliche Reaktions- und Regulationsprozesse angeregt werden.

Viele Menschen erleben eine Reflexzonentherapie beispielsweise als beruhigend oder entspannend. Manche nehmen danach eine Veränderung ihrer Körperwahrnehmung wahr, fühlen sich ruhiger oder bemerken, dass sie leichter loslassen können.

Die Reaktion ist jedoch individuell.

Es gibt deshalb nicht die eine Reaktion auf eine Reflexzonentherapie.

Jeder Mensch bringt sein eigenes Nervensystem, seine eigene Geschichte und seine eigene aktuelle Situation mit.

Genau deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Schema.

Verschiedene Zugänge innerhalb der Reflexzonentherapie

Die Füsse sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit – aber eben nur ein Teil.

Je nach Situation können auch andere reflektorische Bereiche interessant sein.

Fussreflexzonen

Die Fussreflexzonentherapie ist wahrscheinlich die bekannteste Form.

Über die Füsse lassen sich verschiedene reflektorische Zonen behandeln. Die Behandlung kann sehr entspannend sein und gleichzeitig gezielt in den therapeutischen Prozess eingebunden werden.

Ohrreflexzonen

Das Ohr bietet einen weiteren interessanten Zugang.

Die Ohrreflexzonentherapie ermöglicht eine sehr differenzierte reflektorische Behandlung und kann je nach Situation ergänzend oder als eigenständiger Schwerpunkt eingesetzt werden.

Handreflexzonen

Auch an den Händen finden sich Reflexzonen, die therapeutisch genutzt werden können.

Das kann beispielsweise dann interessant sein, wenn eine Behandlung der Füsse oder anderer Körperbereiche gerade nicht im Vordergrund steht.

Segmentmassage und Dermatome

Auch segmentale Zusammenhänge können in die Behandlung einbezogen werden.

Dermatome beschreiben Hautbereiche, die bestimmten Nervenwurzeln zugeordnet werden. Diese Zusammenhänge können bei bestimmten reflektorischen Behandlungstechniken berücksichtigt werden.

Zum Beispiel können Schröpftechniken gezielt über bestimmte Haut- und Segmentbereiche eingesetzt werden.

Damit eröffnet sich ein weiterer Zugang zu den reflektorischen Zusammenhängen des Körpers.

Narbenbehandlung

Auch Narben können in der therapeutischen Arbeit interessant sein.

Eine Narbe ist nicht nur eine sichtbare Veränderung der Haut. Je nach Art und Lage kann sie auch die Wahrnehmung und Beweglichkeit des umliegenden Gewebes beeinflussen.

Deshalb kann es sinnvoll sein, eine Narbe im Rahmen der therapeutischen Arbeit mit einzubeziehen.

Dabei können verschiedene Ansätze zum Einsatz kommen, beispielsweise fasziale oder reflektorische Narbenbehandlung.

Auch hier gilt: Nicht jede Narbe braucht eine Behandlung. Wenn sie im individuellen therapeutischen Prozess relevant erscheint, kann sie jedoch Teil der Betrachtung werden.

Und was hat das mit Stress zu tun?

Stress ist nicht nur ein Gefühl.

Unser Körper reagiert darauf.

Bei einer dauerhaften Belastung kann es schwieriger werden, zwischen Anspannung und Erholung zu wechseln.

Vielleicht bist du ständig „auf Empfang“.

Du funktionierst, erledigst deine Aufgaben und merkst erst am Abend, wie erschöpft du eigentlich bist.

Oder du möchtest dich entspannen, aber dein Körper findet nicht richtig in die Ruhe.

Hier kann eine reflektorische Behandlung eine Möglichkeit sein, bewusst einen Gegenpol zu schaffen.

Die Behandlung nimmt dir deinen Stress nicht ab.

Aber sie kann einen Raum schaffen, in dem du deinen Körper wieder bewusster wahrnehmen und Ruhe zulassen kannst.

Genau hier kommt meine Kombination der beiden Methoden ins Spiel

Meine Arbeit ist besonders dadurch geprägt, dass ich zwei Methoden der KomplementärTherapie miteinander verbinde:

Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Mit der Strukturellen Integration arbeite ich direkt am Körper, an Spannungsmustern, Bewegungsabläufen und faszialen Strukturen.

Mit der Reflexzonentherapie steht mir zusätzlich ein reflektorischer Zugang zur Verfügung.

Diese beiden Perspektiven können sich wunderbar ergänzen.

Wenn beispielsweise deutliche körperliche Spannungsmuster vorhanden sind, kann die Strukturelle Integration im Vordergrund stehen.

Wenn gleichzeitig eine hohe allgemeine Anspannung oder ein Bedürfnis nach einem eher regulierenden und reflektorischen Zugang besteht, kann die Reflexzonentherapie eine wertvolle Ergänzung sein.

Ich kann zwischen diesen beiden Perspektiven wechseln und sie miteinander verbinden.

Das bedeutet nicht, dass ich immer beide Methoden in einer Behandlung anwende.

Manchmal ist eine klare Fokussierung sinnvoller.

Entscheidend ist meine therapeutische Einschätzung und das gemeinsame Ziel, das wir für die Behandlung festlegen.

Eine Behandlung ist kein festes Rezept

Ich arbeite nicht nach dem Prinzip:

„Bei dieser Beschwerde wird immer genau diese Zone behandelt.“

Denn Menschen reagieren unterschiedlich.

Zwei Personen können dieselbe Beschwerde haben und trotzdem ganz unterschiedliche körperliche Voraussetzungen, Belastungen und Ressourcen mitbringen.

Deshalb ist die Behandlung individuell.

Meine Aufgabe sehe ich darin, wahrzunehmen, welche therapeutischen Möglichkeiten zu deinem Prozess passen, und die Behandlung entsprechend anzupassen.

Du musst dabei nicht wissen, welche Technik oder Methode du brauchst.

Das ist meine Aufgabe als Therapeutin.

Deine Aufgabe ist es, gemeinsam mit mir deine Ziele und deine Erfahrungen in den therapeutischen Prozess einzubringen.

Warum mich die Reflexzonentherapie fasziniert

Seit vielen Jahren fasziniert mich, wie unterschiedlich der Körper auf gezielte Berührung und Bewegung reagieren kann.

Mich interessiert nicht nur die schmerzende Stelle.

Mich interessiert, wie der gesamte Körper damit umgeht.

Wie verändert sich die Spannung?

Wie verändert sich die Wahrnehmung?

Wie reagiert das Nervensystem?

Und wie kann ich dich dabei unterstützen, deine eigenen Ressourcen und deine Selbstregulation besser zu nutzen?

Diese Fragen begleiten mich seit meiner Ausbildung und meiner langjährigen Tätigkeit als Körpertherapeutin.

Reflexzonentherapie im Rahmen der KomplementärTherapie

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom arbeite ich innerhalb des Rahmens der KomplementärTherapie.

Dabei steht nicht die Behandlung einer Diagnose im Vordergrund.

Es geht vielmehr darum, dich in deinem individuellen Prozess zu begleiten und deine Selbstwahrnehmung, Selbstregulation und Genesungskompetenz zu unterstützen.

KomplementärTherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Gerade bei komplexeren Beschwerden kann die Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen sinnvoll sein.

Gemeinsam den besten Weg finden

Für mich bedeutet interdisziplinäres Arbeiten nicht, dass verschiedene Fachrichtungen nebeneinander arbeiten müssen.

Im besten Fall ergänzen sie sich.

Eine ärztliche Abklärung, Physiotherapie, Psychotherapie oder andere fachliche Begleitung kann je nach Situation genauso wichtig sein wie die komplementärtherapeutische Unterstützung.

Das Wichtigste ist nicht, welche Methode am Ende „gewinnt“.

Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam den bestmöglichen Weg für dich finden.

Du darfst dabei von verschiedenen Fachpersonen begleitet werden, die jeweils ihre eigenen Kompetenzen einbringen.

Im Mittelpunkt stehst immer du als Mensch.

Mein persönlicher Ansatz

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Durch meine zahlreichen Aus- und Weiterbildungen habe ich gelernt, den Körper aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Heute verbinde ich diese Erfahrung mit meiner Tätigkeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom und meinen beiden Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Zusätzlich fliessen meine Erfahrungen als Mentaltrainerin und meine neue Zertifizierung als Resilienztrainerin in meine Arbeit ein.

Für mich bedeutet eine gute Therapie nicht, möglichst viele Techniken anzuwenden.

Es bedeutet, die Möglichkeiten zu kennen und sie fachlich sinnvoll einzusetzen.

Ich sehe nicht zuerst die Methode – ich sehe dich als Menschen.

Reflexzonentherapie – ein vielseitiger Weg zur Selbstwahrnehmung

Die Reflexzonentherapie ist für mich deshalb weit mehr als eine Fussreflexzonenmassage.

Sie bietet unterschiedliche Möglichkeiten, den Körper reflektorisch anzusprechen und dabei Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu unterstützen.

In Verbindung mit der Strukturellen Integration entsteht für mich ein besonders vielseitiger therapeutischer Ansatz.

Zwei Methoden. Viele Möglichkeiten. Ein individueller Weg.


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über die Reflexzonentherapie oder die Strukturelle Integration erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen zu meinen beiden Methoden.

In den nächsten Blogartikeln werde ich wieder einen anderen Schwerpunkt setzen und weitere Themen rund um Körper, Nervensystem, Beschwerden und KomplementärTherapie beleuchten.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Vegetative Beschwerden – wenn dein Körper aus dem Gleichgewicht gerät

Manchmal fühlt sich der eigene Körper einfach „aus dem Takt“ an.

Du bist müde, obwohl du eigentlich genug geschlafen hast. Dein Herz schlägt plötzlich schneller. Dein Bauch reagiert empfindlich. Du kannst schlecht abschalten, bist innerlich unruhig oder hast das Gefühl, ständig unter Spannung zu stehen.

Vielleicht kennst du auch das Gefühl, erschöpft zu sein und trotzdem nicht richtig zur Ruhe zu kommen.

Solche Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Und manchmal lassen sie sich nicht einfach einer einzigen Ursache zuordnen.

Genau hier kann ein Blick auf das vegetative Nervensystem und die Selbstregulation des Körpers interessant sein.

Dein Körper arbeitet ständig für dich

Viele Prozesse in deinem Körper laufen ab, ohne dass du bewusst darüber nachdenken musst.

Dein Herz schlägt, deine Atmung passt sich an, deine Verdauung arbeitet, deine Körpertemperatur wird reguliert und dein Kreislauf reagiert auf unterschiedliche Anforderungen.

All diese Vorgänge werden unter anderem durch das vegetative Nervensystem beeinflusst.

Es hilft deinem Körper, sich laufend an seine Umgebung und an unterschiedliche Situationen anzupassen.

Wenn du dich bewegst, braucht dein Körper etwas anderes als wenn du schläfst.

Wenn du dich erschreckst, reagiert dein Körper anders, als wenn du dich sicher und entspannt fühlst.

Diese Anpassungsfähigkeit ist etwas ganz Natürliches.

Schwierig kann es werden, wenn dein System über längere Zeit stark gefordert ist und Erholung zu kurz kommt.

Wenn Anspannung zum Dauerzustand wird

Unser Alltag verlangt oft viel von uns.

Arbeit, Familie, Termine, Verantwortung, ständige Erreichbarkeit und persönliche Herausforderungen können dazu führen, dass wir über längere Zeit funktionieren.

Vielleicht merkst du die Belastung zunächst gar nicht.

Du machst einfach weiter.

Doch irgendwann beginnt dein Körper, Signale zu senden.

Du schläfst schlechter.

Du bist schneller gereizt.

Deine Verdauung verändert sich.

Du hast weniger Energie.

Deine Muskeln sind ständig angespannt.

Oder du bemerkst innere Unruhe, obwohl du eigentlich gar keinen konkreten Grund dafür findest.

Der Körper versucht dabei nicht, dich zu ärgern.

Er reagiert auf die Anforderungen, denen er ausgesetzt ist.

Was bedeutet Selbstregulation?

Unser Körper besitzt die Fähigkeit, immer wieder zwischen unterschiedlichen Zuständen zu wechseln.

Anspannung und Erholung gehören beide zum Leben.

Nach einer Belastung braucht unser System die Möglichkeit, wieder in einen Zustand der Ruhe und Regeneration zu finden.

Diese Fähigkeit zur Anpassung und Regulation wird als Selbstregulation bezeichnet.

In der KomplementärTherapie ist die Unterstützung dieser Selbstregulation ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Arbeit.

Dabei geht es nicht darum, den Körper von aussen zu „regulieren“.

Vielmehr können wir Bedingungen schaffen, in denen du deinen Körper wieder besser wahrnehmen und seine eigenen Ressourcen nutzen kannst.

Der Körper und die Psyche sind keine getrennten Welten

Vielleicht hast du schon erlebt, dass sich Gedanken und Gefühle unmittelbar körperlich bemerkbar machen.

Du bekommst beispielsweise ein flaues Gefühl im Bauch, wenn du nervös bist.

Dein Herz schlägt schneller, wenn du dich erschreckst.

Deine Schultern verspannen sich, wenn du unter Druck stehst.

Oder dein Atem wird flacher, wenn du angespannt bist.

Das bedeutet nicht, dass Beschwerden „nur psychisch“ sind.

Es zeigt vielmehr, wie eng Körper und psychisches Erleben miteinander verbunden sind.

Genau diese Verbindung gehört zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen.

Wie kann KomplementärTherapie unterstützen?

In meiner Arbeit geht es nicht darum, eine medizinische Diagnose zu behandeln.

Ich begleite dich vielmehr dabei, deine Körperwahrnehmung zu verbessern, deine Ressourcen zu erkennen und deine Selbstregulation zu unterstützen.

Dabei können verschiedene körpertherapeutische Zugänge eingesetzt werden.

Und hier kommt wiederum meine Kombination aus Reflexzonentherapie und Struktureller Integration ins Spiel.

Reflexzonentherapie – einen reflektorischen Zugang nutzen

Bei vegetativen Beschwerden kann die Reflexzonentherapie einen interessanten Zugang bieten.

Über verschiedene Reflexzonen und reflektorische Behandlungstechniken können gezielte Reize gesetzt werden.

Dabei arbeite ich nicht nur an den Füssen.

Je nach Situation können beispielsweise Fuss-, Hand- oder Ohrreflexzonen, segmentale Techniken oder Schröpftechniken über bestimmte Körperbereiche einbezogen werden.

Ein besonderer Schwerpunkt kann dabei das vegetative Nervensystem sein.

Viele Menschen erleben eine solche Behandlung als beruhigend oder entspannend.

Manchmal entsteht während der Behandlung das Gefühl, dass der Atem freier wird, der Körper ruhiger wird oder eine zuvor gehaltene Spannung nachlässt.

Diese Reaktionen sind individuell.

Strukturelle Integration – wenn dein Körper Spannung hält

Auch die Strukturelle Integration kann bei einer solchen Thematik interessant sein.

Wenn dein Körper über längere Zeit unter Spannung steht, kann sich das in deiner Haltung und deinen Bewegungsmustern widerspiegeln.

Vielleicht hältst du unbewusst deine Schultern hoch.

Vielleicht spannst du deinen Bauch ständig an.

Vielleicht ist dein Brustkorb wenig beweglich und dein Atem dadurch eingeschränkt.

Oder du hast das Gefühl, deinen Körper kaum noch richtig loslassen zu können.

In der Strukturellen Integration kann ich direkt am Körper arbeiten und gemeinsam mit dir neue Bewegungsmöglichkeiten erforschen.

Dabei geht es nicht darum, deinen Körper in eine bestimmte Form zu bringen.

Es geht vielmehr darum, ihm wieder mehr Möglichkeiten zu geben.

Warum die Kombination meiner beiden Methoden so wertvoll sein kann

Genau hier sehe ich eine besondere Stärke meiner Arbeit.

Ich muss mich nicht ausschliesslich für einen Zugang entscheiden.

Die Reflexzonentherapie ermöglicht mir einen reflektorischen Zugang, während ich mit der Strukturellen Integration direkt am Körper und an seinen Spannungs- und Bewegungsmustern arbeiten kann.

Diese beiden Methoden können sich ergänzen.

Vielleicht steht zunächst die reflektorische Arbeit im Vordergrund.

Vielleicht ist eine direkte strukturelle Behandlung sinnvoller.

Oder beide Ansätze können sich im therapeutischen Prozess abwechseln.

Nicht die Methode steht im Mittelpunkt, sondern dein individueller Prozess.

Ein Beispiel aus meiner Arbeit

Stell dir vor, du kommst zu mir, weil du dich seit Monaten erschöpft fühlst.

Du schläfst zwar, wachst aber nicht wirklich erholt auf. Gleichzeitig bemerkst du eine innere Unruhe und starke Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich.

Im gemeinsamen Gespräch schauen wir zunächst auf deine Situation.

Wie sieht dein Alltag aus?

Wo liegen deine Belastungen?

Was tut dir gut?

Wo bleiben Erholung und Pausen auf der Strecke?

Danach kann ich deinen Körper in die Behandlung einbeziehen.

Vielleicht zeigt sich eine deutliche Spannung im Schultergürtel und im Brustkorb. Dann können Elemente der Strukturellen Integration sinnvoll sein.

Vielleicht ist gleichzeitig eine hohe allgemeine Anspannung vorhanden. Dann kann die Reflexzonentherapie eine ergänzende Möglichkeit darstellen.

Es geht nicht darum, möglichst viel zu behandeln.

Es geht darum, den für dich passenden therapeutischen Weg zu finden.

Kleine Dinge im Alltag können einen Unterschied machen

KomplementärTherapie findet nicht nur während der Behandlung statt.

Auch dein Alltag kann eine wichtige Rolle spielen.

Vielleicht brauchst du regelmässigere Pausen.

Vielleicht bewegst du dich zu wenig.

Vielleicht verbringst du sehr viel Zeit vor Bildschirmen.

Vielleicht merkst du, dass du kaum noch Momente hast, in denen du wirklich nichts leisten musst.

Oder vielleicht hast du längst vergessen, wie sich echte Erholung für dich überhaupt anfühlt.

Gemeinsam können wir anschauen, welche kleinen Veränderungen realistisch sind.

Dabei geht es nicht um zusätzliche Aufgaben auf deiner ohnehin schon langen To-do-Liste.

Manchmal kann bereits ein bewusster Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe hilfreich sein.

Resilienz – mehr als einfach „durchhalten“

Auch meine Arbeit als zertifizierte Resilienztrainerin fliesst in meine Begleitung ein.

Resilienz bedeutet für mich nicht, immer stark sein zu müssen.

Es geht auch nicht darum, Belastungen einfach auszuhalten.

Vielmehr interessiert mich die Frage:

Was hilft dir, mit den Herausforderungen deines Lebens so umzugehen, dass du dich dabei nicht selbst verlierst?

Welche Ressourcen hast du?

Was gibt dir Energie?

Was hilft dir, nach einer Belastung wieder in deine Balance zu finden?

Und wo kannst du vielleicht lernen, früher wahrzunehmen, wann deine eigenen Grenzen erreicht sind?

Diese Fragen können eine wertvolle Ergänzung zur körpertherapeutischen Arbeit sein.

Wann solltest du Beschwerden medizinisch abklären lassen?

Vegetative Beschwerden können sehr unterschiedliche Ursachen haben.

Herzrasen, Schwindel, Atembeschwerden, anhaltende Verdauungsprobleme, starke Erschöpfung oder andere körperliche Symptome sollten deshalb nicht vorschnell als „Stress“ oder als reine Regulationsstörung eingeordnet werden.

Bei neuen, starken, ungewöhnlichen oder anhaltenden Beschwerden ist eine medizinische Abklärung wichtig.

KomplementärTherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und Behandlung.

Sie kann eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn medizinisch abgeklärt ist, was hinter den Beschwerden steckt und eine komplementärtherapeutische Begleitung passend ist.

Interdisziplinär arbeiten – gemeinsam den besten Weg finden

Für mich bedeutet ganzheitliches Arbeiten auch, die eigenen Grenzen zu kennen.

KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Wenn eine ärztliche Abklärung, Physiotherapie, Psychotherapie oder eine andere fachliche Begleitung sinnvoll ist, kann diese Zusammenarbeit sehr wertvoll sein.

Ich möchte nicht zwischen verschiedenen Fachrichtungen unterscheiden müssen.

Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam den bestmöglichen Weg für dich finden.

Du darfst von verschiedenen Fachpersonen begleitet werden, die jeweils ihre eigenen Kompetenzen einbringen.

Im Mittelpunkt stehst du.

Mein persönlicher Ansatz

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom arbeite ich heute mit den beiden Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Zusätzlich bringe ich meine Ausbildungen als Mentaltrainerin und meine Zertifizierung als Resilienztrainerin in meine Arbeit ein.

Was mich dabei besonders fasziniert, ist das Zusammenspiel.

Der Körper ist nicht nur eine Ansammlung von Muskeln und Gelenken.

Er reagiert auf Bewegung, Berührung, Belastung, Erholung und unsere Lebenssituation.

Und genau deshalb möchte ich dich nicht auf deine Beschwerden reduzieren.

Ich sehe dich als ganzen Menschen.

Wenn dein Körper wieder gehört werden möchte

Vielleicht sind vegetative Beschwerden ein Zeichen dafür, dass dein Körper mehr Aufmerksamkeit braucht.

Nicht jedes Signal bedeutet automatisch, dass etwas „nicht stimmt“.

Manchmal sind Beschwerden auch eine Einladung, genauer hinzuschauen.

Was verlangt dein Alltag von dir?

Wo bist du ständig angespannt?

Wo fehlt Erholung?

Und was würde dein Körper brauchen, damit wieder mehr Balance entstehen kann?

KomplementärTherapie kann dich dabei unterstützen, deinen Körper bewusster wahrzunehmen und deine eigenen Ressourcen zu aktivieren.

Nicht gegen deinen Körper arbeiten – sondern lernen, ihn wieder besser zu verstehen.


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine beiden Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen.

Auch in den nächsten Blogartikeln werde ich einzelne Beschwerdebilder und Themen rund um Körper, Nervensystem, Selbstregulation und KomplementärTherapie genauer betrachten.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Stress, Erschöpfung und innere Unruhe – wenn dein Körper nicht mehr richtig abschalten kann

Du bist müde, aber kannst trotzdem nicht richtig abschalten?

Du hast das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen?

Vielleicht schläfst du, fühlst dich morgens aber trotzdem nicht erholt. Vielleicht bist du schneller gereizt, kannst dich schlechter konzentrieren oder bemerkst, dass dein Körper ständig angespannt ist.

Manchmal zeigt sich Belastung auch ganz anders: durch Kopfschmerzen, Verspannungen, Verdauungsprobleme, innere Unruhe oder das Gefühl, irgendwie nicht mehr richtig bei sich zu sein.

Stress findet nicht nur im Kopf statt. Er kann sich im ganzen Körper zeigen.

Und genau deshalb lohnt es sich, bei anhaltender Belastung nicht nur auf die Gedanken zu schauen, sondern auch auf den Körper.

Stress ist zunächst einmal nichts Schlechtes

Stress hat einen wichtigen Sinn.

Wenn eine Situation unsere Aufmerksamkeit oder unsere Leistung fordert, stellt sich unser Körper darauf ein. Wir werden wacher, unsere Aufmerksamkeit steigt und unser Körper stellt Energie zur Verfügung.

Kurzfristig kann das sehr hilfreich sein.

Problematisch kann es werden, wenn aus einer vorübergehenden Aktivierung ein Dauerzustand wird.

Wenn zwischen Anspannung und Erholung kaum noch ein Wechsel stattfindet, kann sich das irgendwann bemerkbar machen.

Vielleicht funktioniert dein Körper lange Zeit einfach weiter.

Bis er irgendwann deutlichere Signale sendet.

Wenn der Körper ständig auf „Bereitschaft“ ist

Unser vegetatives Nervensystem spielt dabei eine wichtige Rolle.

Es steuert zahlreiche Körperfunktionen, die wir nicht bewusst kontrollieren müssen, und hilft unserem Körper, auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren.

Bei Belastung kann der Körper beispielsweise Herzschlag, Atmung und Muskelspannung verändern.

Das ist sinnvoll, wenn du gerade etwas leisten oder bewältigen musst.

Nach der Belastung braucht dein Körper jedoch auch wieder die Möglichkeit, in einen Zustand der Erholung zurückzufinden.

Anspannung und Entspannung gehören beide zu einem gesunden Regulationsprozess.

Wenn die Erholungsphasen fehlen, kann das System zunehmend gefordert sein.

Warum Abschalten manchmal so schwer ist

Vielleicht kennst du das:

Der Arbeitstag ist vorbei.

Eigentlich möchtest du dich entspannen.

Doch dein Kopf arbeitet weiter.

Du gehst den nächsten Tag durch, denkst über Gespräche nach, planst Termine oder beschäftigst dich mit Dingen, die noch erledigt werden müssen.

Und während der Kopf weiterarbeitet, bleibt auch der Körper angespannt.

Die Schultern sind hochgezogen.

Der Kiefer ist fest.

Der Atem ist flach.

Der Bauch fühlt sich angespannt an.

Du liegst im Bett und möchtest schlafen – aber dein System scheint noch nicht bereit dafür zu sein.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie eng körperliche und mentale Prozesse miteinander verbunden sind.

Der Körper kann lernen – aber auch verlernen, loszulassen

Unser Körper passt sich an.

Das ist eine grosse Stärke.

Wenn Belastung jedoch über längere Zeit anhält, kann sich auch ein bestimmtes Spannungsmuster entwickeln.

Vielleicht bemerkst du deine Anspannung irgendwann gar nicht mehr.

Sie fühlt sich normal an.

Erst wenn du bewusst zur Ruhe kommst, stellst du fest:

„Eigentlich bin ich überall angespannt.“

Genau hier kann Körperarbeit interessant werden.

Nicht weil sie Stress einfach „wegmassiert“.

Sondern weil sie dir helfen kann, deinen Körper wieder bewusster wahrzunehmen.

Was kann KomplementärTherapie beitragen?

Als KomplementärTherapeutin arbeite ich ressourcenorientiert, körperzentriert und prozessbegleitend.

Das bedeutet: Wir betrachten nicht nur das, was gerade schwierig ist.

Wir schauen auch auf das, was bereits funktioniert.

Welche Ressourcen hast du?

Was gibt dir Kraft?

Was hilft dir, dich zu erholen?

Was tut deinem Körper gut?

Und wo gibt es vielleicht Möglichkeiten, wieder mehr Ausgleich in deinen Alltag zu bringen?

Dabei kann die körpertherapeutische Arbeit eine wichtige Rolle spielen.

Reflexzonentherapie – ein Zugang über das Nervensystem

Die Reflexzonentherapie bietet mir verschiedene Möglichkeiten, gezielte reflektorische Reize zu setzen.

Dabei arbeite ich nicht nur an den Füssen.

Auch Ohr- und Handreflexzonen, segmentale Techniken, myofasziale Triggerpunkte, Narbenbehandlung oder Schröpftechniken können – je nach therapeutischem Prozess – zum Einsatz kommen.

Gerade bei Menschen, die sich sehr angespannt fühlen, kann ein reflektorischer Zugang interessant sein.

Manche Menschen nehmen während oder nach einer Behandlung wahr, dass sich ihre Atmung verändert, die Spannung nachlässt oder sie sich ruhiger fühlen.

Das ist individuell und kein garantierter Behandlungseffekt.

Für mich ist vielmehr interessant, wie dein Körper auf die gesetzten Reize reagiert und was sich daraus für den weiteren therapeutischen Prozess ergibt.

Strukturelle Integration – wenn Spannung körperlich geworden ist

Auch die Strukturelle Integration kann bei Stress und Erschöpfung interessant sein.

Denn anhaltende Belastung kann sich in unseren Bewegungs- und Haltungsmustern widerspiegeln.

Vielleicht hältst du unbewusst Spannung im Nacken.

Vielleicht bewegst du deinen Brustkorb wenig.

Vielleicht spannst du deinen Bauch ständig an oder belastest deine Füsse und Beine asymmetrisch.

In der Strukturellen Integration arbeite ich direkt am Körper und an den faszialen Strukturen.

Dabei geht es nicht darum, dich „zurechtzurücken“.

Es geht darum, Spannungs- und Bewegungsmuster wahrzunehmen und neue Möglichkeiten zu schaffen.

Meine besondere Stärke: zwei Methoden, ein individueller Prozess

Hier kommt wieder etwas ins Spiel, das meine Arbeit besonders macht:

Ich arbeite mit zwei Methoden der KomplementärTherapie – Reflexzonentherapie und Struktureller Integration.

Das gibt mir verschiedene therapeutische Möglichkeiten.

Manchmal kann eine reflektorische Behandlung der bessere Einstieg sein.

Manchmal braucht es eher die direkte Arbeit am Körper.

Und manchmal ergänzen sich beide Methoden innerhalb eines therapeutischen Prozesses.

Ich entscheide nicht nach einem festen Schema.

Ich schaue, was sich im Prozess zeigt und welche Behandlung fachlich sinnvoll ist.

Du musst nicht wissen, welche Methode du brauchst.

Das ist meine Aufgabe als Therapeutin.

Auch mentale Ressourcen gehören dazu

Neben meiner körpertherapeutischen Arbeit bin ich Mentaltrainerin und zertifizierte Resilienztrainerin.

Das bedeutet nicht, dass ich körperliche Beschwerden einfach mit positivem Denken erklären möchte.

Im Gegenteil.

Für mich gehören Körper und mentale Prozesse zusammen.

Resilienz bedeutet nicht, immer stark zu sein oder alles auszuhalten.

Es bedeutet vielmehr, mit Herausforderungen umgehen zu können, die eigenen Ressourcen zu kennen und nach Belastungen wieder zurück in einen stabileren Zustand zu finden.

Manchmal bedeutet Resilienz deshalb auch:

eine Pause zu machen.

Nein zu sagen.

Hilfe anzunehmen.

die eigenen Grenzen wahrzunehmen.

oder sich bewusst Zeit für Regeneration zu nehmen.

Kleine Veränderungen können wichtiger sein als grosse Vorsätze

Wenn du erschöpft bist, brauchst du vielleicht nicht noch eine lange Liste zusätzlicher Aufgaben.

Vielleicht ist weniger mehr.

Eine kurze Pause, die tatsächlich eine Pause ist.

Ein Spaziergang ohne Handy.

Regelmässige Bewegung.

Bewusstes Atmen.

Genügend Schlaf.

Ein Essen, das dir guttut.

Oder einfach einmal zehn Minuten nichts leisten zu müssen.

Was sinnvoll ist, hängt von deiner persönlichen Situation ab.

Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht darum, dir ein allgemeingültiges Programm aufzuerlegen.

Wir schauen gemeinsam, was realistisch und hilfreich sein kann.

Wann ist eine medizinische Abklärung wichtig?

Stress und Erschöpfung können viele Ursachen haben.

Deshalb sollte man körperliche Beschwerden nicht automatisch auf Stress zurückführen.

Bei starker oder anhaltender Erschöpfung, neu auftretenden Beschwerden, ausgeprägtem Herzrasen, Atemproblemen, starken Schlafstörungen oder anderen ungewöhnlichen Symptomen kann eine ärztliche Abklärung wichtig sein.

KomplementärTherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Sie kann jedoch eine wertvolle ergänzende Begleitung sein.

Gerade wenn mehrere Fachrichtungen beteiligt sind, kann eine gute Zusammenarbeit sinnvoll sein.

Ich sehe andere Fachrichtungen nicht als Konkurrenz

Für mich ist das ein wichtiger Punkt.

Eine Ärztin oder ein Arzt, eine Psychotherapeutin, ein Physiotherapeut oder eine andere Fachperson sind keine Konkurrenz zu meiner Arbeit.

Jede Fachrichtung bringt andere Kompetenzen mit.

Und manchmal braucht es genau dieses Zusammenspiel.

Das Ziel ist nicht, dass möglichst alles bei mir behandelt wird.

Das Ziel ist, dass du die Unterstützung bekommst, die du brauchst.

Wenn eine andere Fachperson für einen bestimmten Bereich besser geeignet ist, gehört es für mich zu einer verantwortungsvollen therapeutischen Arbeit, das auch so zu benennen.

Was kannst du selbst beobachten?

Vielleicht möchtest du einmal darauf achten, wie dein Körper auf deinen Alltag reagiert.

Nicht um dich zu analysieren.

Sondern einfach aus Interesse.

Wann fühlst du dich angespannt?

Wann kannst du wirklich entspannen?

Wie verändert sich deine Atmung bei Stress?

Wie schläfst du nach besonders belastenden Tagen?

Und was hilft dir tatsächlich dabei, wieder zur Ruhe zu kommen?

Schon diese bewusste Wahrnehmung kann ein erster Schritt sein.

Mein Ansatz

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Heute verbinde ich meine langjährige Erfahrung mit meiner Tätigkeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom, meinen beiden Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration, meiner Ausbildung als Mentaltrainerin und meiner neuen Kompetenz als Resilienztrainerin.

Dabei interessiert mich nicht nur die Frage:

„Wo tut es weh?“

Mich interessiert auch:

Was erzählt mir dein Körper über deine aktuelle Situation?

Welche Spannungen haben sich entwickelt?

Welche Ressourcen sind vorhanden?

Was kann dir helfen, wieder mehr Beweglichkeit – körperlich und vielleicht auch im übertragenen Sinn – in dein Leben zu bringen?

Du musst nicht warten, bis dein Körper laut wird

Vielleicht kennst du den Gedanken:

„Es geht ja noch.“

Du funktionierst.

Du arbeitest.

Du kümmerst dich um andere.

Und irgendwie geht es immer weiter.

Doch manchmal beginnt der Körper schon viel früher, leise Signale zu senden.

Vielleicht lohnt es sich, diese Signale ernst zu nehmen, bevor sie immer lauter werden.

Nicht aus Angst.

Sondern aus Wertschätzung für deinen Körper.

Dein Körper begleitet dich jeden Tag. Vielleicht ist es Zeit, ihm wieder etwas mehr zuzuhören.


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine Arbeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom, über Reflexzonentherapie, Strukturelle Integration oder meine Arbeit als Resilienztrainerin erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen.

In weiteren Blogartikeln werde ich verschiedene Beschwerden und Themen rund um Körper, Nervensystem, Selbstregulation, Bewegung und mentale Ressourcen genauer beleuchten.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Blog 6

Wenn dein Kopf nicht abschalten kann – kleine Wege zurück in den Körper

Es ist spät.

Du liegst im Bett.

Eigentlich bist du müde.

Aber dein Kopf hat andere Pläne.

Noch schnell an morgen denken.
Was muss ich erledigen?
Habe ich an alles gedacht?
Warum hat diese Person das eigentlich gesagt?
Und plötzlich bist du hellwach.

Vielleicht kennst du solche Nächte.

Oder du schläfst zwar ein, wachst aber mitten in der Nacht wieder auf und findest nicht mehr zurück in den Schlaf.

Gerade dann versuchen wir häufig, noch mehr zu tun:

Wir schauen auf die Uhr.

Wir nehmen das Handy.

Wir überlegen, warum wir nicht schlafen können.

Und manchmal macht genau dieses „Ich muss jetzt schlafen“ das Abschalten noch schwieriger.

Vielleicht ist deshalb manchmal ein anderer Weg interessanter:

Nicht noch mehr denken – sondern wieder mehr im Körper ankommen.

Dein Körper ist schon da

Wenn dein Kopf sehr aktiv ist, kann es helfen, die Aufmerksamkeit bewusst wieder auf den Körper zu richten.

Nicht um etwas zu erzwingen.

Nicht um sofort einzuschlafen.

Einfach nur, um wahrzunehmen:

Ich bin hier.

Mein Körper ist hier.

Ich atme.

Ich liege.

Ich muss gerade nichts leisten.

Das klingt sehr einfach.

Und genau das ist es auch.

Ein kleiner Body Scan

Eine Übung, die ich gerne als Möglichkeit für den Alltag mitgebe, ist ein einfacher Body Scan.

Du musst dafür nichts können.

Leg dich bequem hin oder setz dich so hin, dass dein Körper möglichst wenig halten muss.

Schliesse, wenn es angenehm ist, die Augen.

Dann wandere mit deiner Aufmerksamkeit langsam durch deinen Körper.

Beginne beispielsweise bei den Füssen.

Wie fühlen sie sich an?

Dann geh weiter zu den Beinen.

Zum Becken.

Zum Bauch.

Zum Brustkorb.

Zu den Schultern.

Zu den Armen und Händen.

Zum Nacken.

Zum Gesicht.

Du musst nichts verändern.

Du musst nichts bewerten.

Nur wahrnehmen.

Vielleicht stellst du fest, dass deine Schultern angespannt sind.

Vielleicht bemerkst du, dass dein Kiefer festhält.

Vielleicht spürst du deinen Atem plötzlich deutlicher.

Und vielleicht gibt es auch Bereiche, die sich ganz ruhig anfühlen.

Du musst nichts reparieren.

Es reicht zunächst, wahrzunehmen.

Und dann kommt der Atem dazu

Unser Atem begleitet uns ständig.

Trotzdem nehmen wir ihn im Alltag häufig kaum wahr.

Wenn wir angespannt sind, verändert sich unsere Atmung oft ganz automatisch.

Sie kann beispielsweise schneller oder oberflächlicher werden.

Eine einfache Möglichkeit ist deshalb, den Atem nicht zu kontrollieren, sondern ihn zunächst einfach zu beobachten.

Wo bewegt sich dein Körper beim Einatmen?

Was passiert beim Ausatmen?

Bewegt sich dein Bauch?

Dein Brustkorb?

Kannst du beim Ausatmen etwas mehr loslassen?

Du musst nicht besonders tief atmen.

Du musst auch keine komplizierte Atemtechnik durchführen.

Manchmal ist weniger mehr.

Ein ruhiger Atem und die bewusste Wahrnehmung des Ausatmens können bereits helfen, den Fokus vom Gedankenkarussell zurück in den Körper zu bringen.

Wenn Atemübungen bei dir Schwindel, Unwohlsein oder Angst auslösen, solltest du sie abbrechen und gegebenenfalls fachlich abklären lassen.

„Vom Kopf in den Körper“

Diesen Satz verwende ich in meiner Arbeit manchmal als einfache Beschreibung für einen Wechsel der Aufmerksamkeit.

Wenn wir sehr viel denken, planen und analysieren, ist unsere Aufmerksamkeit stark nach oben und nach aussen gerichtet.

Wir können dann versuchen, sie wieder stärker auf den Körper zu lenken.

Spüre deine Füsse.

Nimm deine Sitzfläche wahr.

Spüre den Kontakt zum Boden.

Wahrnehmen, wie dein Atem fliesst.

Die Hände auf den Bauch legen.

Die Schultern bewusst sinken lassen.

Das ist keine magische Technik.

Es geht vielmehr darum, die Aufmerksamkeit wieder dorthin zu bringen, wo dein Körper gerade tatsächlich ist.

KomplementärTherapie kann auch im Alltag weitergehen

Das ist ein Aspekt meiner Arbeit, den ich besonders wichtig finde.

Eine Therapie sollte nicht nur während der Behandlung wirken.

Im Idealfall nimmst du etwas mit.

Vielleicht eine neue Wahrnehmung.

Eine Bewegung.

Eine Atemübung.

Eine kleine Pause.

Oder eine Möglichkeit, früher zu erkennen:

„Jetzt wird es gerade zu viel.“

Diese sogenannten Transferübungen können ganz unterschiedlich aussehen.

Manchmal ist es eine kleine Körperübung.

Manchmal eine bewusste Pause.

Manchmal eine Veränderung im Bewegungsalltag.

Und manchmal einfach die Erinnerung daran, dass du nicht erst warten musst, bis dein Körper laut wird.

Eine weitere Möglichkeit: Ohrreflexzonen

Auch hier kommt meine Reflexzonentherapie ins Spiel.

Das Ohr ist ein besonders interessanter reflektorischer Bereich.

Je nach therapeutischer Situation kann ich beispielsweise mit Ohrsamen arbeiten.

Dabei werden kleine Samen auf ausgewählte Punkte am Ohr aufgebracht und können über einen bestimmten Zeitraum belassen werden.

Du kannst sie im Alltag immer wieder sanft stimulieren.

Ein solcher Punkt kann beispielsweise im Rahmen einer Behandlung ausgewählt werden, wenn das Thema Ruhe und Schlaf im Vordergrund steht.

Dabei geht es nicht darum, dass ein bestimmter Punkt garantiert dafür sorgt, dass du durchschläfst.

Vielmehr kann diese Form der Ohrreflexzonenarbeit eine ergänzende Möglichkeit innerhalb des therapeutischen Prozesses sein.

Und genau das finde ich spannend:

Du verlässt die Praxis nicht nur mit einem guten Gefühl, sondern kannst unter Umständen etwas Kleines mit in deinen Alltag nehmen.

Was ich an solchen Übungen besonders mag

Sie sind unspektakulär.

Du brauchst kein Fitnessstudio.

Keine besondere Kleidung.

Kein kompliziertes Programm.

Und meistens auch nicht viel Zeit.

Vielleicht zwei Minuten.

Vielleicht fünf.

Vielleicht zehn.

Es geht nicht darum, daraus eine neue Leistung zu machen.

Wenn du aus deiner Entspannung gleich wieder ein Projekt machst, hast du das Ziel ein bisschen verfehlt.

Es geht nicht darum, noch etwas besser machen zu müssen.

Es geht darum, deinem Körper zwischendurch die Möglichkeit zu geben, wahrgenommen zu werden.

Und wo kommen meine beiden Methoden ins Spiel?

Meine Arbeit mit Reflexzonentherapie und Struktureller Integration bietet dafür zwei unterschiedliche Zugänge.

Mit der Reflexzonentherapie kann ich über verschiedene reflektorische Bereiche arbeiten – beispielsweise über Füsse, Hände, Ohren, Segmente oder andere Körperregionen.

Mit der Strukturellen Integration arbeite ich direkt am Körper und an faszialen Strukturen, Spannungsmustern und Bewegungsorganisation.

Manchmal braucht es eine direkte körperliche Behandlung.

Manchmal ist ein reflektorischer Zugang sinnvoll.

Und manchmal ist die wichtigste Intervention eine kleine Übung, die du anschliessend selbstständig im Alltag einsetzen kannst.

Genau diese Verbindung macht meine Arbeit für mich so wertvoll.

Nicht jede Übung passt zu jedem Menschen

Auch bei Übungen gilt:

Was für eine Person hilfreich ist, kann für eine andere Person nicht passend sein.

Deshalb gebe ich Übungen nicht nach einem festen Rezept ab.

Wir schauen gemeinsam, was zu dir, deinem Körper und deiner aktuellen Situation passt.

Eine Übung soll dich nicht zusätzlich unter Druck setzen.

Sie soll dich unterstützen.

Was kannst du heute Abend ausprobieren?

Wenn du heute Abend im Bett liegst und dein Kopf wieder sehr aktiv ist, probiere einmal etwas ganz Einfaches:

Lege das Handy weg.

Spüre deine Füsse.

Nimm wahr, wie dein Körper auf der Matratze liegt.

Lass deinen Atem kommen und gehen, ohne ihn zu erzwingen.

Wandere mit deiner Aufmerksamkeit langsam durch deinen Körper.

Und wenn Gedanken auftauchen?

Lass sie da sein.

Du musst sie nicht lösen.

Bring deine Aufmerksamkeit einfach wieder zurück zu deinem Körper.

Vielleicht bemerkst du irgendwann:

Ich muss gerade gar nichts tun.

Schlaf lässt sich nicht erzwingen

Das ist vielleicht der wichtigste Gedanke.

Schlaf ist kein Ziel, das wir mit genügend Willenskraft erreichen können.

Je mehr wir uns sagen:

„Ich muss jetzt schlafen!“

desto mehr Druck kann entstehen.

Vielleicht ist ein anderer Gedanke hilfreicher:

„Ich darf jetzt ruhen. Mein Körper muss gerade nichts leisten.“

Ob du danach sofort einschläfst, kann niemand garantieren.

Aber vielleicht verändert sich dein Umgang mit dieser Situation.

Und auch das kann bereits wertvoll sein.

Wann Schlafprobleme genauer angeschaut werden sollten

Nicht jede Schlafproblematik hat mit Stress oder einem überaktiven Nervensystem zu tun.

Schlafprobleme können viele verschiedene Ursachen haben.

Dazu gehören beispielsweise körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen, hormonelle Veränderungen, Medikamente oder andere Faktoren.

Wenn du über längere Zeit schlecht schläfst, häufig aufwachst oder deine Schlafprobleme deinen Alltag deutlich beeinträchtigen, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.

KomplementärTherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Sie kann jedoch eine ergänzende Begleitung sein.

Gemeinsam den passenden Weg finden

Ich sehe andere Fachrichtungen nicht als Konkurrenz.

Im Gegenteil.

Gerade beim Thema Schlaf kann die Zusammenarbeit verschiedener Fachpersonen sinnvoll sein.

Vielleicht braucht es zunächst eine ärztliche Abklärung.

Vielleicht ist psychotherapeutische Unterstützung hilfreich.

Vielleicht spielt Bewegung eine wichtige Rolle.

Und vielleicht kann KomplementärTherapie ergänzend dazu beitragen, Körperwahrnehmung und Selbstregulation zu unterstützen.

Das Ziel ist nicht, alles mit einer Methode lösen zu wollen.

Das Ziel ist, den besten Weg für dich zu finden.

Mein Ansatz

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom verbinde ich heute meine langjährige Erfahrung mit meinen beiden Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Zusätzlich fliessen meine Erfahrungen als Mentaltrainerin und meine neue Tätigkeit als Resilienztrainerin in meine Arbeit ein.

Dabei möchte ich dir nicht nur eine Behandlung anbieten.

Ich möchte dir auch Möglichkeiten zeigen, wie du deinen Körper im Alltag besser wahrnehmen und deine eigenen Ressourcen nutzen kannst.

Manchmal ist es eine Behandlung.

Manchmal eine Übung.

Manchmal ein neuer Umgang mit Belastung.

Und manchmal nur der kleine Moment, in dem du bemerkst:

„Ich bin gerade wieder ganz bei mir.“


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine Arbeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom, über Reflexzonentherapie, Strukturelle Integration oder meine Arbeit als Resilienztrainerin erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen.

In weiteren Blogartikeln werde ich verschiedene Beschwerden und Themen rund um Körper, Nervensystem, Selbstregulation, Bewegung und mentale Ressourcen genauer beleuchten.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

 

blog 7

Bauch, Verdauung und Nervensystem – wenn dein Bauch mehr erzählt als nur von deinem Essen

„Mir schlägt das auf den Magen.“

„Ich habe Schmetterlinge im Bauch.“

„Das schlägt mir auf den Bauch.“

Wir verwenden solche Redewendungen ganz selbstverständlich.

Und eigentlich wissen wir intuitiv schon lange, dass unser Bauch und unser Erleben miteinander verbunden sind.

Wenn wir nervös sind, kann sich der Bauch verkrampfen.

Wenn wir gestresst sind, kann sich unsere Verdauung verändern.

Und wenn wir uns sicher und entspannt fühlen, nehmen wir unseren Körper oft ganz anders wahr.

Bauch und Nervensystem stehen in einer engen Beziehung zueinander.

Genau diese Verbindung finde ich in meiner Arbeit besonders spannend.

Dein Bauch ist kein isoliertes System

Der Verdauungstrakt arbeitet nicht unabhängig vom Rest deines Körpers.

Atmung, Bewegung, Haltung, Stress, Schlaf und Ernährung können unser körperliches Erleben beeinflussen.

Auch das vegetative Nervensystem spielt eine wichtige Rolle bei vielen Vorgängen rund um Verdauung und Regulation.

Vielleicht kennst du das selbst:

Im Urlaub funktioniert dein Bauch plötzlich anders als im hektischen Arbeitsalltag.

Oder du merkst, dass du an besonders stressigen Tagen weniger Appetit hast.

Vielleicht fühlt sich dein Bauch angespannt an, wenn du unter Druck stehst.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Stress die Ursache deiner Beschwerden ist.

Aber es zeigt, wie eng verschiedene Systeme miteinander verbunden sein können.

Wenn der Körper nicht mehr richtig abschalten kann

Für Verdauung braucht dein Körper Zeit und Ruhe.

Wenn du ständig unter Spannung stehst, schnell isst, nebenbei arbeitest oder gedanklich bereits beim nächsten Termin bist, bekommt dein Körper möglicherweise wenig Gelegenheit, bewusst in einen ruhigeren Zustand zu wechseln.

Vielleicht kennst du das:

Du hast gerade gegessen und bist schon wieder auf dem Sprung.

Oder du isst vor dem Computer.

Oder du merkst erst am Abend, dass du den ganzen Tag kaum getrunken hast.

Manchmal lohnt es sich deshalb, nicht nur zu fragen:

„Was esse ich?“

sondern auch:

„Wie esse ich eigentlich?“

Ein kleiner Selbstversuch

Beim nächsten Essen kannst du etwas ausprobieren.

Nicht als neue Ernährungsregel.

Einfach als Experiment.

Setz dich hin.

Lege das Handy zur Seite.

Nimm dir einen Moment Zeit, bevor du beginnst.

Spüre deine Füsse am Boden.

Atme einmal ruhig ein und aus.

Und dann iss etwas langsamer als sonst.

Nicht perfekt.

Nur etwas bewusster.

Vielleicht bemerkst du dabei, dass dein Körper schon vor dem ersten Bissen auf das Essen reagiert.

Geruch.

Speichelfluss.

Appetit.

Vorfreude.

Dein Körper ist bereits beteiligt, bevor die Nahrung überhaupt im Magen angekommen ist.

Der Atem und der Bauch

Auch die Atmung kann bei der Körperwahrnehmung eine interessante Rolle spielen.

Wenn du tief und ruhig atmest, bewegt sich nicht nur deine Lunge.

Auch dein Brustkorb und dein Bauchraum verändern sich.

Du kannst das ganz einfach beobachten:

Lege eine Hand auf deinen Bauch und eine auf deinen Brustkorb.

Atme ganz normal.

Versuche nicht, besonders tief zu atmen.

Beobachte einfach, welche Hand sich bewegt.

Vielleicht bewegt sich vor allem der Brustkorb.

Vielleicht spürst du eine Bewegung im Bauch.

Vielleicht kaum etwas.

Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“.

Es geht nur um Wahrnehmung.

Und genau diese Wahrnehmung ist ein wichtiger Bestandteil der KomplementärTherapie.

Reflexzonentherapie – der Körper als Netzwerk

Bei der Reflexzonentherapie fasziniert mich besonders, dass wir nicht nur einen einzelnen Körperbereich betrachten.

Reflexzonen finden wir am gesamten Körper.

An den Füssen.

An den Händen.

Am Ohr.

Am Bauch.

An Armen und Beinen.

Im Gesicht.

Und auch bestimmte myofasziale Triggerpunkte können einen reflektorischen Bezug haben.

Einige Reflexzonen überschneiden sich zudem mit Bereichen, die auch aus der Akupunktur bekannt sind.

Je nach therapeutischem Ansatz werden deshalb auch Meridianverläufe und entsprechende Punkte berücksichtigt.

Das macht die Reflexzonentherapie für mich zu einer sehr vielseitigen Methode.

Nein – Reflexzonentherapie bedeutet nicht nur Fussreflexzonenmassage

Das ist mir besonders wichtig.

Wenn du „Reflexzonentherapie“ hörst, denkst du vielleicht automatisch an eine Behandlung der Füsse.

Die Fussreflexzonentherapie ist ein wichtiger Bestandteil.

Aber sie ist nur ein Teil der Möglichkeiten.

In meiner Arbeit können – abhängig vom therapeutischen Prozess – beispielsweise auch Ohrreflexzonen, Handreflexzonen, segmentale Techniken, myofasziale Triggerpunkte oder Schröpftechniken eingesetzt werden.

Der Körper bietet uns viele verschiedene Zugänge.

Und genau das macht die Arbeit so spannend.

Strukturelle Integration – der Bauch ist auch Teil deiner Körperstruktur

Auch aus struktureller Sicht ist der Bauch interessant.

Unser Körper arbeitet nicht in einzelnen Schubladen.

Muskeln, Faszien, Gelenke und andere Strukturen stehen miteinander in Verbindung.

Die Position des Beckens beeinflusst beispielsweise unsere Haltung.

Die Beweglichkeit des Brustkorbs steht mit unserer Atmung in Verbindung.

Und Spannungsmuster können sich über verschiedene Körperbereiche fortsetzen.

Wenn ich mit Struktureller Integration arbeite, betrachte ich deshalb nicht nur den Ort, an dem du ein Symptom wahrnimmst.

Ich schaue auf Zusammenhänge.

Wie bewegst du dich?

Wo hält dein Körper Spannung?

Wo fehlt vielleicht Beweglichkeit?

Und wie verändert sich dein Körper, wenn sich an einer anderen Stelle etwas verändert?

Warum ich beide Methoden kombiniere

Hier zeigt sich wieder etwas, das meine Arbeit besonders macht.

Mit der Reflexzonentherapie habe ich einen reflektorischen Zugang.

Mit der Strukturellen Integration kann ich direkt an körperlichen Spannungs- und Bewegungsmustern arbeiten.

Diese beiden Perspektiven können sich wunderbar ergänzen.

Vielleicht liegt der Schwerpunkt einer Behandlung zunächst im Bauch- oder Reflexzonenbereich.

Vielleicht zeigt sich gleichzeitig eine deutliche Spannung im Brustkorb, Becken oder Rücken.

Dann kann die strukturelle Arbeit eine sinnvolle Ergänzung sein.

Oder es ist genau umgekehrt.

Ich muss mich nicht auf nur eine Behandlungsmethode beschränken.

Das gibt mir die Möglichkeit, den therapeutischen Prozess differenzierter zu gestalten.

Und was hat der Rücken damit zu tun?

Diese Frage höre ich immer wieder.

Du kommst vielleicht mit Beschwerden im unteren Rücken zu mir.

Und im Verlauf der Behandlung zeigt sich, dass dein Bauch, dein Becken oder deine Atmung ebenfalls eine Rolle in deinem körperlichen Erleben spielen.

Das bedeutet nicht, dass jede Rückenschmerzproblematik „vom Darm“ kommt.

So einfach ist es nicht.

Aber der Körper funktioniert als Ganzes.

Deshalb kann es interessant sein, auch Bereiche einzubeziehen, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem eigentlichen Beschwerdeort zu tun haben.

Was du selbst beobachten kannst

Vielleicht möchtest du in den nächsten Tagen einfach einmal darauf achten:

Wie fühlt sich dein Bauch an, wenn du entspannt bist?

Wie verändert er sich bei Stress?

Wie atmest du, wenn du schnell essen musst?

Wie fühlt sich dein Körper nach einer ruhigen Mahlzeit an?

Und wie nach einem Essen, das du nebenbei zwischen zwei Terminen hinuntergeschlungen hast?

Es geht nicht darum, daraus eine neue Selbstoptimierungsaufgabe zu machen.

Es geht um Neugier.

Dein Körper gibt dir ständig Informationen.

Manchmal hören wir sie nur nicht.

Kleine Rituale können helfen

Vielleicht hilft dir ein kleines Ritual vor dem Essen.

Handy weg.

Einmal bewusst ausatmen.

Füsse auf den Boden.

Kurz ankommen.

Und dann erst essen.

Oder du nimmst dir nach dem Essen fünf Minuten, in denen du nicht sofort wieder weiterhetzt.

Kein grosser Aufwand.

Aber manchmal sind es gerade diese kleinen Übergänge, die im Alltag fehlen.

Ernährung gehört dazu – aber nicht als starres Konzept

Als Körpertherapeutin sehe ich Ernährung als einen wichtigen Bestandteil des Lebens.

Gleichzeitig möchte ich dir keine allgemeingültigen Ernährungsregeln geben.

Was jemand verträgt, was ihm guttut und welche Ernährung zu seinem Leben passt, kann sehr individuell sein.

Bei ausgeprägten oder anhaltenden Verdauungsbeschwerden ist eine medizinische Abklärung wichtig.

Je nach Situation kann auch eine Zusammenarbeit mit einer Ernährungsfachperson sinnvoll sein.

Für mich gilt auch hier:

Nicht entweder – oder, sondern miteinander.

Wann Beschwerden medizinisch abgeklärt werden sollten

Verdauungsbeschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Anhaltende oder starke Bauchschmerzen, Blut im Stuhl, ungeklärter Gewichtsverlust, anhaltender Durchfall oder andere neue und ungewöhnliche Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.

KomplementärTherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Sie kann jedoch ergänzend eingesetzt werden, wenn eine komplementärtherapeutische Begleitung sinnvoll ist.

Interdisziplinär bedeutet für mich: den Menschen sehen

Ich sehe andere Fachrichtungen nicht als Konkurrenz.

Eine Ärztin oder ein Arzt kann medizinische Ursachen abklären.

Eine Ernährungsfachperson kann dich bei Ernährungsfragen begleiten.

Eine Physiotherapeutin oder ein Physiotherapeut kann gezielt an bestimmten körperlichen Funktionen arbeiten.

Und KomplementärTherapie kann eine weitere Perspektive einbringen.

Jede Fachrichtung hat ihre Stärken.

Das Wichtigste ist für mich nicht, woher die Unterstützung kommt – sondern dass sie dir hilft und zu deiner Situation passt.

Mein persönlicher Blick auf den Körper

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

Was mich bis heute fasziniert, sind die Zusammenhänge.

Wie eine veränderte Bewegung die Körperhaltung beeinflussen kann.

Wie Spannung im Brustkorb die Atmung verändern kann.

Wie sich Belastung im Körper bemerkbar machen kann.

Und wie unterschiedlich Menschen auf dieselbe Behandlung reagieren.

Als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom verbinde ich heute meine langjährige Erfahrung mit den Methoden Reflexzonentherapie und Strukturelle Integration.

Zusätzlich fliessen meine Erfahrungen als Mentaltrainerin und Resilienztrainerin in meine Arbeit ein.

Ich möchte deinen Körper nicht in einzelne Teile zerlegen.

Ich möchte verstehen, wie die einzelnen Teile miteinander kommunizieren und wie du deinen Körper als Ganzes erleben kannst.

Vielleicht lohnt sich ein anderer Blick auf deinen Bauch

Vielleicht ist dein Bauch manchmal einfach dein Bauch.

Vielleicht reagiert er auf bestimmte Lebensmittel.

Vielleicht auf Stress.

Vielleicht auf Schlafmangel.

Vielleicht auf dein Tempo.

Und vielleicht gibt es auch eine medizinische Ursache, die abgeklärt werden sollte.

Deshalb geht es mir nicht darum, für jedes Bauchproblem eine einzige Erklärung zu finden.

Es geht darum, genauer hinzuschauen.

Den Körper wahrzunehmen.

Zusammenhänge zu erkennen.

Und dort Unterstützung anzubieten, wo sie sinnvoll ist.

Denn dein Bauch ist nicht vom Rest deines Körpers getrennt. Und du bist nicht von deinem Alltag getrennt.


Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine Arbeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom, über Reflexzonentherapie, Strukturelle Integration oder meine Arbeit als Resilienztrainerin erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen.

In weiteren Blogartikeln werde ich verschiedene Beschwerdebilder und Themen rund um Körper, Nervensystem, Selbstregulation, Bewegung und mentale Ressourcen genauer beleuchten.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

 

Blog 9

 

Faszien und Schmerzen – das faszinierende Netzwerk in deinem Körper

Faszien sind in den letzten Jahren immer stärker in den Mittelpunkt der Körper- und Bewegungsforschung gerückt.

Lange Zeit wurden sie eher als „Verpackungsmaterial“ des Körpers betrachtet – als Bindegewebe, das Muskeln und Organe umgibt.

Heute wissen wir, dass Faszien wesentlich mehr sind.

Sie bilden ein dreidimensionales Netzwerk durch unseren gesamten Körper, stehen mit Muskeln, Gelenken und Organen in Verbindung und sind reich an sensorischen Nervenendigungen.

Für mich als Körpertherapeutin ist das besonders spannend.

Denn es bedeutet, dass wir den Körper nicht nur unter mechanischen Gesichtspunkten betrachten können.

Faszien sind auch ein wichtiges Wahrnehmungs- und Kommunikationssystem unseres Körpers.

Was sind Faszien eigentlich?

Der Begriff „Faszien“ wird heute für verschiedene Formen von Bindegewebe verwendet.

Dazu gehören unter anderem Schichten des oberflächlichen und tiefen Bindegewebes, Muskelhüllen und weitere miteinander verbundene Gewebestrukturen.

Faszien umgeben und verbinden Muskeln, Organe, Nerven und Gefässe und bilden ein zusammenhängendes Netzwerk.

Die Anatomieforschung von Carla Stecco und anderen Forschenden hat wesentlich dazu beigetragen, dieses Fasziensystem genauer zu beschreiben.

Dabei wird immer deutlicher, dass Faszien nicht einfach passive Strukturen sind.

Sie besitzen eigene Eigenschaften, sind mit Nervenfasern ausgestattet und können Informationen über Druck, Spannung und Bewegung vermitteln.

Faszien als Sinnesorgan

Besonders interessant ist die Forschung von Robert Schleip und seinem Team.

Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, welche Rolle das Fasziensystem für unsere Wahrnehmung spielt.

Faszien sind reich innerviert und können deshalb an der Wahrnehmung von Berührung, Druck, Bewegung und der Position unseres Körpers beteiligt sein.

Das bedeutet:

Wenn ich deinen Körper berühre oder du dich bewegst, passiert nicht nur etwas „im Gewebe“.

Gleichzeitig erhält dein Nervensystem Informationen.

Dein Körper nimmt wahr.

Und genau diese Verbindung zwischen Gewebe, Nervensystem, Bewegung und Wahrnehmung ist für die Körpertherapie besonders interessant.

Warum können Faszien mit Schmerzen zu tun haben?

Schmerz ist ein komplexes Geschehen.

Er entsteht nicht einfach dadurch, dass irgendwo ein Muskel „verspannt“ oder eine Faszie „verklebt“ ist.

Trotzdem können fasziale Strukturen an Schmerzprozessen beteiligt sein.

Die Forschung beschäftigt sich beispielsweise mit der Innervation von Faszien, mit ihrer mechanischen Belastbarkeit, ihrer Gleitfähigkeit und mit möglichen Zusammenhängen zwischen Veränderungen des Gewebes und Schmerzen.

Carla Stecco hat sich unter anderem intensiv mit den anatomischen Eigenschaften der Faszien und mit der Rolle von Hyaluronsäure innerhalb des faszialen Gewebes beschäftigt.

Diese Forschung hilft dabei, die Faszien immer besser zu verstehen.

Dabei entwickelt sich das wissenschaftliche Wissen laufend weiter.

„Verklebte Faszien“ – ein Begriff, den ich differenziert betrachte

Vielleicht hast du schon einmal gehört:

„Deine Faszien sind verklebt.“

Dieser Satz wird in der Körpertherapie sehr häufig verwendet.

Fachlich ist das allerdings eine starke Vereinfachung.

Faszien sind komplexe Gewebe mit unterschiedlichen Schichten und Funktionen.

Ihre Gleitfähigkeit, ihre Spannung und ihre mechanischen Eigenschaften können sich verändern.

Auch die Flüssigkeit im Gewebe und die Zusammensetzung der extrazellulären Matrix spielen eine Rolle.

Carla Stecco und ihre Forschungsgruppe haben beispielsweise die Bedeutung von Hyaluronsäure für die Gleitfähigkeit zwischen faszialen Schichten untersucht.

Deshalb arbeite ich nicht mit der Vorstellung, dass jede Spannung einfach eine „Verklebung“ ist, die man lösen muss.

Ich betrachte das Fasziensystem als lebendiges, wahrnehmendes und anpassungsfähiges Gewebe.

Faszien und Bewegung

Faszien sind auch für Bewegung interessant.

Sie bilden Verbindungen zwischen verschiedenen Körperregionen und können an der Kraftübertragung beteiligt sein.

Wenn du dich bewegst, arbeiten deshalb nicht nur einzelne Muskeln.

Verschiedene Strukturen koordinieren sich miteinander.

Deine Füsse stehen mit deinen Beinen in Verbindung.

Die Beine mit dem Becken.

Das Becken mit dem Rumpf.

Der Rumpf mit dem Schultergürtel.

Und dein Kopf befindet sich ebenfalls in diesem Gesamtsystem.

Deshalb kann eine Bewegung an einer Stelle Auswirkungen darauf haben, wie du deinen Körper an einer anderen Stelle wahrnimmst oder organisierst.

Warum ich nicht nur dort arbeite, wo es weh tut

Du kommst vielleicht zu mir, weil dein Nacken schmerzt.

Natürlich kann es sinnvoll sein, den Nacken direkt zu behandeln.

Aber vielleicht lohnt sich auch ein Blick auf den gesamten Körper.

Wie beweglich ist dein Brustkorb?

Wie stehen deine Schultern?

Wie bewegt sich dein Becken?

Wie belastest du deine Füsse?

Wie bewegst du dich beim Gehen?

Und welche Spannungsmuster haben sich möglicherweise über längere Zeit entwickelt?

Das bedeutet nicht, dass jede Nackenbeschwerde von den Füssen kommt.

Es bedeutet vielmehr:

Der Körper ist ein zusammenhängendes System.

Strukturelle Integration – den Körper in seinen Zusammenhängen betrachten

Hier kommt meine Methode Strukturelle Integration besonders zum Tragen.

Bei der Strukturellen Integration wird der Körper nicht nur lokal betrachtet.

Es geht um die Beziehung verschiedener Körperstrukturen zueinander und um die Organisation des Körpers in der Schwerkraft.

Dabei spielen Faszien, Bewegung, Haltung und Wahrnehmung eine wichtige Rolle.

Ich arbeite mit dem Gewebe und beobachte gleichzeitig, wie sich dein Körper bewegt und verändert.

Eine Behandlung kann beispielsweise den Schultergürtel einbeziehen.

Oder das Becken.

Oder die Beine und Füsse.

Nicht, weil dort zwingend die Ursache deiner Beschwerden liegt.

Sondern weil der Körper nicht aus isolierten Einzelteilen besteht.

Der Körper passt sich an

Unser Körper ist anpassungsfähig.

Wenn du eine bestimmte Bewegung immer wieder machst, kann sich dein Körper daran anpassen.

Wenn du viel sitzt, kann sich dein Bewegungsverhalten verändern.

Wenn du nach einer Verletzung eine Seite schonst, können sich Ausweichbewegungen entwickeln.

Wenn du über längere Zeit unter Stress stehst, kann sich auch deine Muskelspannung verändern.

Diese Anpassungsfähigkeit ist zunächst etwas Positives.

Sie ermöglicht uns, mit unserem Alltag zurechtzukommen.

Manchmal bleiben bestimmte Muster jedoch bestehen, obwohl die ursprüngliche Belastung längst vorbei ist.

Dann kann es interessant sein, genauer hinzuschauen.

Faszien und das Nervensystem

Die Verbindung zwischen Faszien und Nervensystem finde ich besonders faszinierend.

Faszien sind sensorisch gut ausgestattet.

Das bedeutet, dass sie Informationen an das Nervensystem weitergeben können.

Wenn du dich bewegst, wird dein Körper nicht nur mechanisch bewegt.

Dein Nervensystem erhält gleichzeitig Informationen darüber, wie dein Körper positioniert ist und wie sich die Bewegung anfühlt.

Diese Informationen spielen für unsere Körperwahrnehmung und Bewegungssteuerung eine wichtige Rolle.

Deshalb kann Körperarbeit auch immer eine Arbeit mit Wahrnehmung sein.

Faszien und Emotionen

Körper und Psyche sind eng miteinander verbunden.

Das erleben wir alle.

Wenn du dich erschreckst, verändert sich dein Körper.

Wenn du unter Druck stehst, kann sich deine Atmung verändern.

Wenn du dich sicher und entspannt fühlst, kann dein Körper anders reagieren.

Auch die Faszienforschung beschäftigt sich zunehmend mit der sensorischen und funktionellen Rolle des Fasziensystems.

Robert Schleip und seine Kollegen haben das körperweite Fasziennetzwerk unter anderem als sensorisches System untersucht.

Damit wird verständlicher, warum Körperwahrnehmung, Berührung und Bewegung in der therapeutischen Arbeit eine so wichtige Rolle spielen können.

Ich würde deshalb nicht sagen, dass eine bestimmte Emotion einfach „in einer bestimmten Faszie gespeichert“ wird.

Viel interessanter finde ich die Wechselwirkung:

Wie beeinflussen sich körperliche Spannung, Wahrnehmung, Bewegung und emotionales Erleben gegenseitig?

Genau diese Verbindung erlebe ich in meiner täglichen Arbeit als besonders spannend.

Wenn Berührung zur Information wird

Eine therapeutische Berührung ist mehr als mechanischer Druck.

Dein Nervensystem nimmt Berührung wahr.

Es verarbeitet Informationen über Druck, Bewegung, Dehnung und Position.

Dadurch kann eine Behandlung auch deine Körperwahrnehmung verändern.

Vielleicht spürst du plötzlich eine Stelle, die dir vorher gar nicht bewusst war.

Vielleicht verändert sich eine Bewegung.

Vielleicht wird eine Spannung deutlicher.

Oder du bemerkst, dass du deinen Körper an einer bestimmten Stelle anders wahrnimmst.

Diese Reaktionen sind individuell.

Und genau deshalb ist die Rückmeldung deines Körpers für meine Arbeit so wichtig.

Reflexzonentherapie – eine weitere Perspektive auf den Körper

Neben der Strukturellen Integration arbeite ich mit Reflexzonentherapie.

Auch hier betrachten wir den Körper nicht als Ansammlung isolierter Einzelteile.

Reflexzonen finden sich am gesamten Körper.

An den Füssen.

An den Händen.

Am Ohr.

Am Bauch.

Im Gesicht.

An Armen und Beinen.

Auch myofasziale Triggerpunkte können in einem reflektorischen Behandlungskonzept eine Rolle spielen.

Bestimmte Reflexzonen überschneiden sich teilweise mit Bereichen, die auch aus der Akupunktur bekannt sind. Je nach therapeutischem Ansatz können deshalb auch Meridianverläufe und Akupunkturpunkte berücksichtigt werden.

Das macht die Reflexzonentherapie zu einer sehr vielseitigen Methode.

Warum meine Kombination etwas Besonderes ist

Genau hier liegt für mich eine grosse Stärke meiner Arbeit.

Ich habe zwei Methoden der KomplementärTherapie:

Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie.

Mit der Strukturellen Integration arbeite ich direkt am Körper, an faszialen Strukturen, Bewegungsmustern und der Körperorganisation.

Mit der Reflexzonentherapie steht mir zusätzlich ein reflektorischer Zugang zur Verfügung.

Die beiden Methoden verfolgen unterschiedliche Ansätze.

Und genau deshalb können sie sich wunderbar ergänzen.

Vielleicht ist bei dir die direkte strukturelle Arbeit sinnvoll.

Vielleicht bietet sich ein reflektorischer Zugang an.

Vielleicht ist eine Kombination innerhalb des therapeutischen Prozesses sinnvoll.

Ich muss nicht alles mit derselben Methode behandeln.

Das gibt mir die Möglichkeit, differenziert und individuell zu arbeiten.

Ein Beispiel: Schulterbeschwerden

Nehmen wir an, du kommst wegen wiederkehrender Schulterbeschwerden.

Ich könnte direkt am Schultergürtel arbeiten.

Gleichzeitig kann es interessant sein, die Beweglichkeit des Brustkorbs, die Verbindung zum Becken oder die Belastung der Füsse zu betrachten.

Zusätzlich können reflektorische Techniken eingesetzt werden.

Vielleicht werden bestimmte Reflexzonen angesprochen.

Vielleicht arbeite ich mit Triggerpunkten oder Schröpftechniken.

Vielleicht zeigt sich im Verlauf, dass eine andere Vorgehensweise sinnvoller ist.

Das Ziel ist nicht, möglichst viele Techniken anzuwenden.

Das Ziel ist, herauszufinden, was dein Körper gerade braucht und was innerhalb meines therapeutischen Rahmens sinnvoll ist.

Was kannst du selbst für deine Faszien tun?

Faszien profitieren von Bewegung und wechselnden Belastungen.

Du musst dafür kein spezielles „Faszientraining“ absolvieren.

Im Alltag kann bereits abwechslungsreiche Bewegung wertvoll sein.

Gehen.

Treppensteigen.

Dehnen.

Krafttraining.

Pilates.

Tanzen.

Drehen.

Beugen.

Strecken.

Unterschiedliche Bewegungen ausprobieren.

Unser Körper ist dafür gemacht, sich zu bewegen.

Und je vielfältiger unsere Bewegungsmöglichkeiten bleiben, desto mehr Möglichkeiten haben wir auch im Alltag.

Bewegung und Wahrnehmung gehören zusammen

Bewegung ist nicht nur Muskeltraining.

Wenn du dich bewegst, erhält dein Nervensystem ständig Informationen.

Wo befindet sich dein Körper?

Wie viel Kraft benötigst du?

Wie weit kannst du dich bewegen?

Wie fühlt sich diese Bewegung an?

Deshalb kombiniere ich Körperarbeit gerne mit Bewegungsschulung.

Denn manchmal verändert sich etwas nicht nur durch eine Behandlung.

Manchmal entsteht die wichtigste Veränderung dadurch, dass du deinen Körper anders wahrnimmst und anders bewegst.

Wann kann Strukturelle Integration interessant sein?

Strukturelle Integration kann interessant sein, wenn du dich körperlich eingeschränkt fühlst, wiederkehrende Spannungsmuster wahrnimmst oder deine Beweglichkeit und Körperwahrnehmung verbessern möchtest.

Dabei muss nicht immer ein Schmerz im Vordergrund stehen.

Manchmal geht es auch darum, den eigenen Körper besser kennenzulernen.

Wie stehe ich?

Wie gehe ich?

Wie verteile ich mein Gewicht?

Wo halte ich Spannung?

Wo bewege ich mich frei?

Und wo könnte mein Körper neue Möglichkeiten entwickeln?

Wann solltest du Beschwerden medizinisch abklären lassen?

Auch wenn Faszien für viele körperliche Prozesse interessant sind, sollten Schmerzen nicht automatisch auf das Fasziensystem zurückgeführt werden.

Neue, starke oder anhaltende Beschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Eine medizinische Abklärung ist deshalb wichtig, wenn Beschwerden neu auftreten, ungewöhnlich stark sind, sich verändern oder dich im Alltag deutlich beeinträchtigen.

KomplementärTherapie ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung.

Sie kann eine ergänzende Unterstützung sein.

Interdisziplinär arbeiten bedeutet für mich Qualität

Ich sehe andere Fachrichtungen nicht als Konkurrenz.

Im Gegenteil.

Eine Ärztin oder ein Arzt bringt medizinisches Fachwissen ein.

Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten arbeiten mit ihren eigenen therapeutischen Schwerpunkten.

Psychotherapeutische Fachpersonen können bei psychischen Belastungen unterstützen.

Und die KomplementärTherapie bringt ihre eigene Perspektive ein.

Manchmal ist genau dieses Zusammenspiel der beste Weg.

Für mich steht nicht die Frage im Vordergrund, wer behandelt – sondern was für dich sinnvoll ist.

Was mich an den Faszien bis heute fasziniert

Seit 2002 arbeite ich als Körpertherapeutin.

In dieser Zeit hat sich auch mein Verständnis des Körpers immer weiterentwickelt.

Die Faszienforschung hat in den vergangenen Jahren viele interessante Erkenntnisse hervorgebracht.

Forscherinnen und Forscher wie Carla Stecco und Robert Schleip haben dazu beigetragen, das Fasziensystem anatomisch und physiologisch differenzierter zu betrachten.

Besonders spannend finde ich die Erkenntnis, dass Faszien nicht einfach passive Hüllen sind.

Sie sind Teil eines komplexen Systems aus Struktur, Bewegung, Wahrnehmung und Kommunikation.

Und genau deshalb passt die Arbeit mit Faszien für mich so gut zu einer ganzheitlichen Körpertherapie.

Der Körper ist mehr als die Stelle, die schmerzt

Wenn dein Nacken schmerzt, bist du nicht „ein Nackenproblem“.

Wenn dein Rücken schmerzt, bist du nicht „ein Rückenproblem“.

Und wenn deine Beweglichkeit eingeschränkt ist, besteht dein Körper nicht plötzlich nur noch aus dieser einen Einschränkung.

Du bist ein Mensch mit einer Geschichte, einem Alltag, Gewohnheiten, Belastungen, Ressourcen und einem Körper, der sich ständig anpasst.

Diesen ganzen Menschen möchte ich in meiner Arbeit sehen.


Wissenschaftlicher Hintergrund

Die moderne Faszienforschung entwickelt sich kontinuierlich weiter. Besonders die Arbeiten von Carla Stecco zur Anatomie und Histologie des Fasziensystems sowie von Robert Schleip zur sensorischen Funktion und den Eigenschaften von Faszien haben unser heutiges Verständnis wesentlich geprägt.

Auch neuere wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich weiterhin mit einer genaueren Definition und Beschreibung des menschlichen Fasziensystems.

Für mich ist diese Forschung besonders wertvoll, weil sie zeigt, wie komplex und faszinierend unser Bindegewebe tatsächlich ist – und wie viel es noch zu entdecken gibt.

Mehr über meine Arbeit

Wenn du mehr über meine Arbeit als KomplementärTherapeutin mit eidgenössischem Diplom, über Strukturelle Integration oder Reflexzonentherapie erfahren möchtest, findest du auf meiner Website weitere Informationen.

In weiteren Fachartikeln werde ich einzelne Beschwerdebilder und therapeutische Themen genauer betrachten und dabei auch aktuelle Erkenntnisse aus der Körper- und Gesundheitsforschung einbeziehen.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. KomplementärTherapie versteht sich als ergänzende Unterstützung.

Ob eine Behandlung von deiner Zusatzversicherung übernommen wird und ob ich bei deiner Krankenkasse anerkannt bin, klärst du bitte direkt mit deiner Krankenkasse. Meine ZSR-Nummer lautet N017760.

Traumasensible KomplementärTherapie bei körperlicher Anspannung und nach belastenden Erfahrungen

Manche Erfahrungen sind vorbei – und trotzdem reagiert der Körper noch lange danach.

Vielleicht zeigt sich eine anhaltende innere Anspannung. Die Schultern ziehen sich immer wieder nach oben, der Nacken fühlt sich fest an, der Kiefer spannt sich an oder der Atem wird flacher. Manche Menschen erschrecken schnell oder haben das Gefühl, ständig auf der Hut zu sein.

Bei anderen zeigt sich Belastung ganz anders: Sie fühlen sich plötzlich kraftlos, wie erstarrt oder innerlich weit weg. Manchmal fällt es schwer, den eigenen Körper überhaupt gut wahrzunehmen.

Solche Reaktionen können viele unterschiedliche Ursachen haben. Nackenverspannungen, Schmerzen, Erschöpfung oder andere körperliche Beschwerden bedeuten nicht automatisch, dass ein Trauma dahintersteht.

Wir wissen jedoch, dass überwältigende Erfahrungen nicht nur Gedanken und Gefühle beeinflussen können. Auch Nervensystem, Atmung, Muskelspannung und Körperwahrnehmung können darauf reagieren.

Genau hier kann eine traumasensible KomplementärTherapie einen ergänzenden körper- und prozessorientierten Zugang bieten.

Was geschieht im Körper bei grosser Bedrohung?

Unser Körper verfügt über sehr schnelle und wirkungsvolle Schutzmechanismen.

Nehmen wir eine Situation als bedrohlich wahr, stellt sich der Organismus innerhalb kürzester Zeit darauf ein, uns zu schützen. Aufmerksamkeit, Atmung, Herzschlag und Muskelspannung verändern sich. Der Körper mobilisiert Energie und bereitet sich darauf vor, zu kämpfen oder zu fliehen.

Ist beides nicht möglich, können andere Reaktionen entstehen. Ein Mensch kann beispielsweise erstarren, sich kraftlos fühlen oder innerlich abschalten.

Diese Reaktionen geschehen nicht bewusst und sind zunächst Teil der natürlichen Schutzmechanismen unseres Organismus.

Nach einer traumatischen oder stark belastenden Erfahrung kann es vorkommen, dass das Nervensystem auch später besonders empfindlich auf bestimmte Situationen reagiert – obwohl die ursprüngliche Gefahr längst vorbei ist.

Wenn der Körper in erhöhter Alarmbereitschaft bleibt

Bei manchen Menschen zeigt sich dies als eine Art anhaltende körperliche Bereitschaft.

Der Körper kommt nur schwer zur Ruhe. Die Muskulatur bleibt angespannt, die Atmung wird flach oder zeitweise angehalten. Man erschrickt schnell oder reagiert körperlich sehr stark auf bestimmte Situationen.

Auch Nähe, Berührung oder das Gefühl, die Kontrolle über eine Situation zu verlieren, können als unangenehm erlebt werden.

Gerade Schulter, Nacken, Kiefer oder Brustkorb können Bereiche sein, in denen Menschen ihre Anspannung besonders deutlich wahrnehmen.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig:

Nicht jede Muskelverspannung und nicht jeder Schmerz ist Ausdruck einer traumatischen Erfahrung.

Schulter-Nacken-Beschwerden beispielsweise können zahlreiche körperliche und andere Ursachen haben. Beschwerden müssen deshalb immer offen betrachtet und bei Bedarf medizinisch abgeklärt werden.

Wenn der Körper stattdessen „abschaltet“

Traumabezogene Reaktionen müssen nicht immer wie starke Anspannung oder Unruhe aussehen.

Manche Menschen erleben eher das Gegenteil.

Sie fühlen sich plötzlich kraftlos oder wie erstarrt. Körperempfindungen werden weniger deutlich. Manche beschreiben das Gefühl, nicht mehr richtig anwesend, innerlich weit entfernt oder wie „weg“ zu sein.

Überforderung kann sich somit sehr unterschiedlich zeigen: Ein Mensch kann körperlich stark aktiviert und alarmbereit sein – ein anderer reagiert möglicherweise mit Rückzug, Erstarrung oder Abschalten.

Für eine traumasensible körpertherapeutische Begleitung ist dieser Unterschied wichtig.

Es geht nicht darum, eine solche Reaktion möglichst schnell zu verändern. Zunächst geht es darum wahrzunehmen, was die Klientin oder der Klient im gegenwärtigen Moment braucht.

Ist ein Trauma in Muskeln oder Faszien gespeichert?

Diese Vorstellung begegnet uns häufig. Ich möchte sie bewusst differenzieren.

Ein Trauma befindet sich nicht wie eine Ablagerung in einem Muskel oder einer Faszie und kann deshalb auch nicht einfach „herausmassiert“ oder „gelöst“ werden.

Traumatische Erfahrungen können jedoch die Regulation des Nervensystems, die Atmung, Muskelspannung und Körperwahrnehmung beeinflussen.

Deshalb kann körperorientiertes Arbeiten einen Zugang ermöglichen – ohne nach einem Trauma im Körper zu suchen und ohne traumatische Erinnerungen hervorzurufen.

Auch eine ungewöhnliche körperliche oder emotionale Reaktion während einer Behandlung erlaubt keinen sicheren Rückschluss darauf, was ein Mensch möglicherweise in seiner Vergangenheit erlebt hat.

Ich interpretiere deshalb körperliche Reaktionen nicht vorschnell und versuche nicht, vermeintlich verborgene Erinnerungen aufzudecken.

Ein Beispiel: Schulter- und Nackenbeschwerden

Schulter- und Nackenbeschwerden gehören zu den häufigen Anliegen in meiner Praxis.

Stellen wir uns beispielsweise eine Klientin vor, die immer wieder unter starken Schulter-Nacken-Verspannungen leidet.

Bei Stress bemerkt sie, dass sie die Schultern hochzieht. Der Brustkorb fühlt sich enger an, der Atem wird oberflächlicher und auch der Kiefer spannt sich zunehmend an. Selbst in Ruhe fällt es ihr schwer, körperlich loszulassen.

Bei der Behandlung geht es für mich zunächst um ihre aktuellen körperlichen Beschwerden.

Gleichzeitig kann ich sie darin begleiten wahrzunehmen:

Wann entsteht Spannung?

Wann verändert sie sich?

Wo fühlt sich der Körper angenehm oder sicher an?

Wie viel Druck oder Berührung ist im Moment angenehm?

Und ebenso wichtig:

Wo befindet sich eine persönliche Grenze?

Gerade bei Menschen, deren körperliche oder persönliche Grenzen in der Vergangenheit verletzt wurden, kann die Möglichkeit, während einer Körperbehandlung selbst zu entscheiden, eine besondere Bedeutung haben.

Meine beiden Methoden: Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie

Als KomplementärTherapeutin mit eidg. Diplom OdA KT arbeite ich mit zwei Methoden der KomplementärTherapie: Strukturelle Integration (SI) und Reflexzonentherapie (RZT).

Beide Methoden ermöglichen unterschiedliche körper- und prozessorientierte Zugänge. Je nach Anliegen und individueller Situation können sie auch miteinander verbunden werden.

Strukturelle Integration

Bei der Strukturellen Integration steht die myofasziale Arbeit und das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen im Mittelpunkt.

Bei Schulter-Nacken-Beschwerden betrachte ich deshalb beispielsweise nicht ausschliesslich den Nacken. Je nach individueller Situation können auch Schultergürtel, Brustkorb, Rücken, Zwerchfell und weitere funktionell zusammenhängende Strukturen in die Behandlung einbezogen werden.

Ziel kann sein, Spannungsverhältnisse differenzierter wahrzunehmen, Bewegungsmöglichkeiten zu unterstützen und Veränderungen der eigenen Körperorganisation erfahrbar zu machen.

Bei einer traumasensiblen Behandlung ist dabei nicht nur entscheidend, was behandelt wird, sondern ebenso, wie die Behandlung erfolgt.

Berührungen und Behandlungsschritte werden angekündigt. Intensität und Tempo werden individuell angepasst. Eine Berührung darf jederzeit abgelehnt werden und die Behandlung kann verändert, pausiert oder beendet werden.

Reflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie ermöglicht einen anderen körpertherapeutischen Zugang. Dabei arbeite ich mit Reflexzonen am Fuss und am Körper.

Im Mittelpunkt können die bewusste Körperwahrnehmung, Regulation und das Wahrnehmen vorhandener Ressourcen stehen.

Gerade wenn eine direkte oder grossflächige Behandlung bestimmter Körperregionen unangenehm ist, können wir gemeinsam schauen, welcher Zugang im jeweiligen Moment passend ist.

Dabei gilt für beide Methoden:

Es geht nicht darum, ein Trauma aus dem Körper zu lösen. Es geht darum, den Menschen in seiner gegenwärtigen körperlichen Situation wahrzunehmen und zu begleiten.

Berührung kann selbst eine Herausforderung sein

KomplementärTherapie arbeitet unmittelbar mit Körperwahrnehmung, Bewegung, Haltung, Nähe und Berührung.

Für Menschen mit traumatischen Erfahrungen können deshalb manchmal Situationen während einer Körperbehandlung unerwartete Reaktionen hervorrufen.

Das kann beispielsweise eine bestimmte Berührung oder Körperposition sein. Auch das Liegen auf einer Behandlungsliege, das Schliessen der Augen, eine Veränderung der Atmung, zunehmende Entspannung oder das Gefühl, die Kontrolle abzugeben, kann für einzelne Menschen schwierig sein.

Mögliche Reaktionen können sehr unterschiedlich aussehen: starke Anspannung, Zittern, Erstarren, Angst, Tränen, Übelkeit, Schwindel, Orientierungsschwierigkeiten oder der plötzliche Wunsch, die Behandlung zu unterbrechen.

Wenn etwas Derartiges während einer Behandlung geschieht, wird nicht einfach weiterbehandelt.

Wir können innehalten und gemeinsam schauen:

Was brauchen Sie jetzt?

Vielleicht ist eine Pause hilfreich. Vielleicht möchten Sie sich aufsetzen oder die Position verändern. Vielleicht möchten Sie Ihre Füsse auf dem Boden spüren oder sich zunächst im Raum orientieren. Vielleicht möchten Sie die Behandlung an dieser Stelle beenden.

Entscheidend ist nicht, möglichst schnell herauszufinden, warum die Reaktion entstanden ist.

Im Vordergrund steht zunächst, dass sich die Situation für die betroffene Person wieder überschaubarer, kontrollierbarer und sicherer anfühlen kann.

Sie müssen mir Ihre Geschichte nicht erzählen

Dieser Punkt ist mir besonders wichtig:

Sie müssen mir eine traumatische Erfahrung nicht erzählen, damit ich Sie traumasensibel begleiten kann.

Sie entscheiden selbst, was Sie mitteilen möchten und was nicht.

Ich benötige keine detaillierte Schilderung einer traumatischen Erfahrung, um während einer körpertherapeutischen Behandlung Ihre Grenzen zu respektieren und gemeinsam mit Ihnen auf Ihre gegenwärtigen Reaktionen zu achten.

Ich kündige Berührungen und Behandlungsschritte an.

Ich erkläre, was ich vorhabe.

Sie können einer Berührung zustimmen oder sie ablehnen.

Sie können jederzeit eine Pause verlangen, die Position verändern oder eine Behandlung beenden.

Und Sie dürfen Ihre Meinung auch während einer Behandlung ändern.

Was ist das Ziel meiner traumasensiblen KomplementärTherapie?

Das Ziel meiner komplementärtherapeutischen Begleitung ist nicht die psychotherapeutische Aufarbeitung eines Traumas.

Mit Struktureller Integration und Reflexzonentherapie begleite ich den Menschen innerhalb meines komplementärtherapeutischen Berufsauftrags körper- und prozessorientiert.

Je nach individueller Situation können dabei beispielsweise folgende Bereiche im Mittelpunkt stehen:

  • Körper- und Selbstwahrnehmung fördern
  • Spannungs- und Entspannungszustände bewusster wahrnehmen
  • Selbstregulation und vorhandene Ressourcen unterstützen
  • Bewegungsmöglichkeiten und Körperorganisation fördern
  • persönliche körperliche Grenzen besser wahrnehmen
  • einen bewussteren Umgang mit Anspannung entwickeln
  • während einer Körperbehandlung mehr Wahlmöglichkeiten und Einfluss erleben

Veränderung muss dabei nicht spektakulär sein.

Vielleicht besteht ein wichtiger Schritt zunächst darin, die Füsse wieder deutlich auf dem Boden wahrzunehmen.

Zu bemerken, wann die Schultern anspannen.

Eine angenehme Körperempfindung wahrzunehmen.

Eine Berührung bewusst anzunehmen oder abzulehnen.

Eine Pause einzufordern.

Oder nach einer Behandlung festzustellen, dass eine Bewegung etwas leichter möglich ist.

Auch kleine Veränderungen können wertvoll sein.

Selbstbestimmung ist ein wichtiger Teil der Behandlung

Eine körpertherapeutische Behandlung sollte einem Menschen nicht das Gefühl vermitteln, ausgeliefert zu sein oder etwas aushalten zu müssen.

Deshalb ist mir besonders wichtig:

Ich informiere Sie über mein Vorgehen.

Ich frage nach Ihrem Empfinden.

Ihre Grenzen werden respektiert.

Sie dürfen Nein sagen.

Sie dürfen Ihre Entscheidung jederzeit ändern.

Sie dürfen eine Pause machen.

Und Sie bestimmen das Tempo der Behandlung mit.

Gerade nach Erfahrungen, bei denen persönliche oder körperliche Grenzen verletzt wurden, kann es bedeutsam sein, diese Selbstbestimmung über den eigenen Körper bewusst zu erleben.

KomplementärTherapie und Psychotherapie – eine klare Abgrenzung

Traumasensibel zu arbeiten bedeutet für mich auch, meine fachlichen Grenzen zu kennen.

Als KomplementärTherapeutin mit eidg. Diplom OdA KT arbeite ich körper- und prozessorientiert.

Ich stelle keine psychotherapeutischen Traumadiagnosen und führe keine gezielte Traumakonfrontation oder psychotherapeutische Bearbeitung traumatischer Erinnerungen durch.

KomplementärTherapie ersetzt keine notwendige ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.

Eine traumasensible körperorientierte Begleitung kann jedoch – wenn dies für die betroffene Person passend ist – ergänzend zu anderen Behandlungen und Unterstützungsangeboten eingesetzt werden.

Zusammenarbeit mit Opferhilfestellen und weiteren Fachpersonen

Ein besonderes Anliegen meiner therapeutischen Tätigkeit ist die Begleitung von Menschen nach belastenden Erfahrungen sowie Gewalt- und Traumaerfahrungen.

Dafür habe ich meine fachlichen Kompetenzen durch gezielte Weiterbildungen in den Bereichen Trauma, traumasensible Begleitung und Opferhilfe erweitert.

Als KomplementärTherapeutin mit eidg. Diplom OdA KT bin ich offen für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Opferhilfestellen, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren beteiligten Fachpersonen.

Eine solche Zusammenarbeit bedeutet für mich auch, die Grenzen meiner eigenen Profession zu respektieren.

Wenn eine Situation eine weiterführende psychotherapeutische, psychiatrische oder medizinische Unterstützung benötigt, gehört eine entsprechende Vernetzung oder Weiterleitung für mich zu einer verantwortungsvollen Begleitung.

Wenn der eigene Körper wieder anders erlebt werden darf

Nach einer traumatischen oder stark belastenden Erfahrung muss das Ziel einer Körperbehandlung nicht sein, möglichst schnell „loszulassen“.

Manchmal beginnt Veränderung viel früher.

Mit der Erfahrung:

Ich werde gefragt.

Ich darf wahrnehmen.

Ich darf eine Grenze setzen.

Ich muss nichts erzählen, was ich nicht erzählen möchte.

Ich darf Nein sagen.

Ich kann mitbestimmen.

Mit Struktureller Integration und Reflexzonentherapie möchte ich einen körper- und prozessorientierten Rahmen anbieten, in dem Menschen ihren Körper in ihrem eigenen Tempo wahrnehmen können, vorhandene Ressourcen unterstützt werden und Veränderungen möglich werden dürfen, ohne etwas erzwingen zu müssen.

Traumasensible KomplementärTherapie bedeutet für mich, einen geschützten und transparenten Rahmen zu schaffen, in dem Ihre Grenzen respektiert werden und Sie jederzeit mitbestimmen, wie die Behandlung gestaltet wird.

Warum Schultern, Kiefer und Atem in Spannung bleiben – und wie traumasensible Körperarbeit die Regulation unterstützen kann

«Ich bin immer so angespannt.» Diesen Satz höre ich in meiner Praxis häufig. Gemeint sind hochgezogene Schultern, ein fester Kiefer, Druck im Nacken, ein enger Brustkorb oder das Gefühl, selbst in ruhigen Momenten nicht wirklich zur Ruhe zu kommen.

Viele Betroffene versuchen dann, die Schultern bewusst nach unten zu ziehen oder besonders tief zu atmen. Das hilft manchmal kurzfristig. Oft kehrt die Spannung jedoch zurück. Denn möglicherweise ist sie nicht nur eine ungünstige Gewohnheit, sondern erfüllt für den Körper eine wichtige Schutzfunktion.

Im Beitrag «Wenn der Körper nicht einfach vergessen kann» habe ich beschrieben, wie sich belastende Erfahrungen später in hoher Alarmbereitschaft, Erstarrung, Rückzug oder einer veränderten Körperwahrnehmung zeigen können. Dieser Beitrag geht einen Schritt weiter: Warum baut der Körper überhaupt eine solche Spannung auf? Weshalb zeigt sie sich so häufig im Schulter-Nacken-Bereich? Und wie kann Regulation gelingen, ohne gegen den eigenen Körper zu arbeiten?

Spannung ist zunächst eine Leistung des Körpers

Muskelspannung ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Sie hält uns aufrecht, stabilisiert unsere Gelenke und macht Bewegung möglich. In einer Situation, die als anspruchsvoll, unberechenbar oder unsicher erlebt wird, erhöht der Körper seine Bereitschaft.

Der Schultergürtel wird fester, der Kopf kann rasch in Richtung eines Geräusches gedreht werden und die Arme sind handlungsbereit. Gleichzeitig kann sich die Atmung nach oben in den Brustkorb verlagern. Dadurch arbeiten auch Muskeln im Hals- und Schulterbereich stärker mit.

Der Körper bereitet sich auf Handlung vor – selbst dann, wenn diese Handlung gar nicht ausgeführt werden muss.

Diese Reaktion geschieht nicht bewusst. Wir entscheiden nicht: «Jetzt ziehe ich meine Schultern hoch und halte den Atem an.» Das autonome Nervensystem reagiert schneller als unser Denken. Unter mentaler Belastung kann die Aktivität des oberen Trapezmuskels messbar zunehmen. Auch frühe belastende Erfahrungen können damit verbunden sein, dass der Körper später besonders empfindlich auf Stress reagiert.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Schulterspannung automatisch auf ein Kindheitstrauma hinweist. Haltung, Arbeitsplatz, Sehbelastung, Kieferprobleme, Schmerzen, Schlaf, Erkrankungen und viele weitere Faktoren können beteiligt sein.

Wenn frühe traumatische Erfahrungen bekannt sind, kann der Blick auf das Nervensystem aber helfen zu verstehen, weshalb Spannung mehr ist als ein Muskelproblem.

Wenn Wachsamkeit früher notwendig war

Eine Klientin kommt wegen wiederkehrender Nackenbeschwerden, nächtlichem Zähnepressen und flacher Atmung in meine Praxis. Bei ihr sind frühe traumatische Erfahrungen bekannt. Sie musste als Kind Stimmungen genau beobachten und möglichst früh erkennen, wenn eine Situation kippen könnte.

Heute ist ihr Alltag sicherer. Ihr Körper reagiert dennoch schnell: Bei Zeitdruck wandern ihre Schultern nach oben, der Blick wird eng, der Kiefer fest und der Atem klein. Sie bemerkt diese Veränderungen häufig erst am Abend, wenn sie erschöpft ist oder Schmerzen bekommt.

Die Klientin kommt nicht zu mir, um traumatische Erinnerungen aufzuarbeiten. Ihr Anliegen ist körperlich und funktionell: Sie möchte ihre Schultern freier bewegen, Spannungszustände früher erkennen, besser schlafen und nach Belastungen wieder leichter zur Ruhe finden.

Für ein Kind kann Wachsamkeit eine sinnvolle Überlebensstrategie sein. Das Nervensystem lernt: Früh bemerken ist sicherer, als überrascht zu werden. Die Schultern hochzuziehen, den Atem klein zu halten oder den Kiefer zu fixieren kann Teil dieser Bereitschaft werden.

Was früher Schutz bot, läuft später unter Umständen weiter, obwohl die aktuelle Situation keine unmittelbare Gefahr mehr darstellt.

Der Körper spannt also nicht an, um uns zu ärgern. Er versucht, Stabilität, Kontrolle und schnelle Reaktion bereitzustellen. Veränderung beginnt deshalb häufig nicht mit dem Wegmachen der Spannung, sondern mit dem Verstehen ihrer ursprünglichen Schutzleistung.

Warum wird aus Bereitschaft Dauerspannung?

Nach einer Belastung sollte die körperliche Aktivierung wieder abklingen. Bleiben die Anforderungen hoch oder wird Erholung wiederholt unterbrochen, kann ein erhöhter Grundtonus vertraut werden.

Man bemerkt die Spannung dann vielleicht erst, wenn Schmerzen auftreten oder jemand darauf hinweist. Manche Menschen können kaum noch unterscheiden, wie sich ein angespannter und ein weniger angespannter Schultergürtel anfühlt.

Auch der Versuch, ständig «richtig» zu sitzen oder die Schultern mit Kraft nach unten zu ziehen, kann zusätzliche Arbeit erzeugen.

So kann ein Kreislauf entstehen:

Ein inneres oder äusseres Signal erhöht die Wachsamkeit. Der Atem wird kürzer, die Muskeln stabilisieren und die Bewegungen werden kleiner. Die dadurch entstehenden Körperempfindungen können wiederum als Hinweis erlebt werden, dass etwas nicht stimmt. Mehr Kontrolle führt zu noch mehr Spannung.

Dieser Ablauf ist veränderbar. Meist gelingt das jedoch nicht durch den Befehl: «Entspann dich einfach.»

Zuerst bemerken, dann beeinflussen

Selbstwahrnehmung bedeutet nicht, den Körper ständig zu beobachten oder zu kontrollieren. Es geht vielmehr um eine kurze, freundliche Standortbestimmung:

  • Was geschieht gerade in meinem Körper?
  • Wie stark ist die Spannung im Moment?
  • Was hat sich kurz davor verändert?
  • Und habe ich eine Wahl?

In der traumasensiblen Arbeit wird dafür auch der Begriff Selbstanbindung verwendet. Gemeint ist die Fähigkeit, mit dem eigenen Erleben verbunden zu bleiben und gleichzeitig die Umgebung wahrzunehmen.

Ein kurzer Check im Alltag kann so aussehen:

  • Kann ich den Raum weit sehen oder ist mein Blick auf einen Punkt verengt?
  • Wo spüre ich den Boden, den Stuhl oder die Rückenlehne?
  • Wie hoch ist meine Spannung auf einer Skala von 0 bis 10?
  • Brauche ich Bewegung, Halt, mehr Abstand, eine Pause oder einen bewussten Atemzug?

Schon das frühere Erkennen ist ein Fortschritt. Wer die Spannung bei 4 statt erst bei 9 bemerkt, hat mehr Handlungsmöglichkeiten.

Dabei muss nicht jede Spannung vollständig verschwinden. Oft reicht zunächst eine kleine Veränderung: den Kiefer um fünf Prozent lösen, den Blick heben, das Gewicht deutlicher in die Füsse geben oder die Position bewusst verändern.

Der Vagusnerv ist kein Entspannungsschalter

Der Vagusnerv ist ein wichtiger Teil des parasympathischen Nervensystems. Er ist unter anderem an der Regulation von Herz, Atmung und Verdauung beteiligt.

Im Alltag wird häufig versprochen, man könne den Vagusnerv mit einer bestimmten Übung einfach «anschalten». So linear arbeitet das autonome Nervensystem jedoch nicht.

Regulation entsteht aus dem Zusammenspiel von Atmung, Herz-Kreislauf-System, Bewegung, Sinneswahrnehmung, Beziehung und der Einschätzung, ob eine Situation sicher genug ist.

Langsames und angenehmes Atmen kann die parasympathische beziehungsweise vagale Regulation unterstützen. Tiefer ist dabei nicht automatisch besser. Forciertes Atmen kann Schwindel auslösen oder bei manchen traumatisierten Menschen die Aufmerksamkeit zu stark nach innen lenken.

Deshalb kombiniere ich die Atmung gerne mit offenen Augen, Orientierung im Raum, Bodenkontakt und einer dosierten Muskelaktivität. Der Körper erhält dadurch nicht nur die Aufforderung, passiv loszulassen. Er erlebt, dass er selbst etwas tun, die Intensität verändern und jederzeit aufhören kann.

Übung: Orientieren – drücken – nachlassen

Diese Übung verbindet Orientierung, Bodenkontakt, dosierte Muskelaktivität und eine sanft verlängerte Ausatmung. Sie dauert ungefähr zwei Minuten.

  1. Stelle dich in einem angenehmen Abstand vor eine Wand. Lass die Augen offen und finde drei Dinge im Raum, die neutral oder angenehm auf dich wirken.
  2. Lege beide Hände etwa auf Schulterhöhe an die Wand. Spüre gleichzeitig beide Füsse auf dem Boden.
  3. Atme ein, ohne besonders viel Luft holen zu müssen.
  4. Während einer ruhigen, etwas längeren Ausatmung drückst du die Wand mit ungefähr 20 bis 30 Prozent deiner Kraft. Der Nacken bleibt dabei so frei wie möglich. Halte den Atem nicht an.
  5. Verringere den Druck langsam, statt die Spannung plötzlich loszulassen. Lass anschliessend die Arme sinken.
  6. Beobachte, was sich verändert: Wie fühlen sich Füsse, Hände, Kiefer, Blick und Schultern an? Auch «Ich spüre keinen Unterschied» ist eine gültige Wahrnehmung.
  7. Wiederhole den Ablauf höchstens drei Mal und prüfe anschliessend erneut die Spannung auf deiner Skala von 0 bis 10.

Die Orientierung im Raum unterstützt die Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Der Druck an der Wand vermittelt klare Informationen aus Muskeln und Gelenken. Gleichzeitig erlebt der Körper eine gewählte und dosierbare Aktivität.

Das langsame Nachlassen macht den Übergang zwischen Anspannung und weniger Spannung wahrnehmbar. Die sanft verlängerte Ausatmung kann die autonome Beruhigung unterstützen.

Der Körper erlebt: Ich kann Kraft einsetzen – und ich kann sie wieder reduzieren.

Übung: Schulterwelle mit Blick und Ton

Wenn das Drücken gegen eine Wand unangenehm ist, kann eine kleinere Bewegung besser passen.

  1. Spüre im Sitzen oder Stehen den Kontakt zum Boden.
  2. Schau langsam nach links und rechts, ohne den Kopf bis zum Anschlag zu drehen. Nimm dabei auch den Raum um dich herum wahr.
  3. Lass beide Schultern beim Einatmen nur wenig nach oben und hinten rollen. Die Bewegung soll leicht bleiben und nicht maximal ausgeführt werden.
  4. Beim Ausatmen lässt du die Schultern der Schwerkraft folgen. Wenn es angenehm ist, kannst du dabei leise «mmm» summen.
  5. Nach drei bis fünf Wiederholungen hältst du inne und vergleichst beide Seiten. Wähle anschliessend eine kleine Bewegung, die deinem Körper jetzt guttut.

Das Summen ist kein garantierter «Vagus-Trick». Es kann jedoch die Ausatmung verlängern und bietet gleichzeitig eine hör- und spürbare Rückmeldung. Zusammen mit Blickorientierung, Bodenkontakt und Bewegung entsteht eine umfassendere Regulation als durch eine isolierte Atemübung.

Die Übungen sollen keine Schmerzen, keine Luftnot, keinen starken Schwindel, keine Taubheit, keine Überflutung und kein Gefühl des Wegtretens auslösen. Wenn etwas davon auftritt, wird die Übung beendet. Dann kann es hilfreich sein, den Raum bewusst anzuschauen, den Kontakt zum Boden wahrzunehmen und normal weiterzuatmen.

Wie Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie begleiten können

In der Strukturellen Integration wird nicht nur dort gearbeitet, wo es zieht oder schmerzt. Je nach Befund können die Beziehungen zwischen Füssen, Becken, Brustkorb, Schultergürtel, Nacken und Atembewegung einbezogen werden.

Ziel ist nicht, einen «harten» Muskel gewaltsam weich zu machen. Es geht darum, Belastung besser zu verteilen, Bewegungsoptionen zu erweitern und körperliche Unterschiede wahrnehmbar zu machen.

Die Reflexzonentherapie bietet über die Füsse, Körperreflexzonen und bei Bedarf Triggerpunkte einen weiteren Zugang zur Körperwahrnehmung und vegetativen Regulation.

Auch die Füsse sind nicht für jeden Menschen automatisch ein sicherer Bereich. Berührung, Druck, Tempo und Dauer werden deshalb gemeinsam vereinbart und während der Behandlung immer wieder überprüft.

Bei der Klientin aus dem Beispiel beginnen wir mit Orientierung und einem klaren Stoppsignal. In der Strukturellen Integration erkunden wir, wie sich ihre Schulterbewegung verändert, wenn Füsse und Brustkorb mehr Unterstützung erhalten.

In der Reflexzonentherapie wird der Kontakt am Fuss so dosiert, dass sie präsent bleibt und Unterschiede wahrnehmen und benennen kann. Die Wandübung dient zwischen den Behandlungen als kurzer Transfer in den Alltag.

Ein Behandlungserfolg muss nicht bedeuten, nach jeder Sitzung vollkommen entspannt zu sein. Bedeutsam kann bereits sein, dass die Klientin ihre Spannung früher erkennt, den Atem weniger häufig unbewusst anhält, eine Pause verlangt oder nach einer Belastung wieder leichter in einen mittleren Zustand zurückfindet.

Ein rechtzeitiger Stopp ist manchmal mehr Regulation als stilles Aushalten.

Traumasensibel bedeutet: Wahl statt Zwang

Traumasensible Körperarbeit respektiert, dass Schutzreaktionen einmal sinnvoll waren. Sie versucht nicht, diese Reaktionen zu überrumpeln oder möglichst schnell zu beseitigen.

Behandlungsschritte werden angekündigt. Einwilligung bleibt veränderbar. Die Person bestimmt mit, ob sie liegen oder sitzen, die Augen offen halten, die Position verändern oder eine Übung abbrechen möchte.

Traumatische Erinnerungen müssen in der KomplementärTherapie nicht detailliert erzählt oder gezielt aktiviert werden. Aus Muskelspannung, einer Reflexzone oder einer emotionalen Reaktion wird keine traumatische Ursache abgeleitet.

Strukturelle Integration und Reflexzonentherapie können eine ärztliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung ergänzen, ersetzen sie jedoch nicht.

Der Körper muss nicht sofort loslassen

Vielleicht ist das erste Ziel nicht vollständige Entspannung, sondern ein wenig mehr Wahl:

Ich bemerke, dass meine Schultern steigen. Ich spüre meine Füsse. Ich kann drücken, ausatmen und langsam nachlassen. Danach kann ich prüfen, was mir guttut.

Aus vielen solchen kleinen und dosierbaren Erfahrungen kann allmählich mehr Beweglichkeit zwischen Aktivierung und Ruhe entstehen.

Wenn du wissen möchtest, ob eine traumasensible Begleitung mit Struktureller Integration und Reflexzonentherapie für dich passend sein könnte, klären wir im Erstgespräch dein aktuelles Anliegen und die Bedingungen, die du für eine stimmige Behandlung brauchst.

Du entscheidest, was du erzählen möchtest und wie die Behandlung gestaltet wird.